Would these requirements be sufficient for a third adult cat in an apartment?
Hello Community,
I'll just construct a possible case:
- Apartment size: 62 sqm + balcony
- All rooms are cat-friendly, with scratching posts, scratching boards, cabinets and shelves for climbing, and raised resting areas along the walls. Bridges and ceiling elements are also provided so the cats can use the entire room.
- All cats can go into any room at any time.
- There are already 3 litter boxes and 2 more would be added.
- Currently, two adult, neutered tomcats and one adult cat live in the apartment.
Do you think we could add a third adult, neutered female cat?
What could be the advantages and/or disadvantages?
Hallo ,
Da spricht erstmal nichts dagegen. Aber dann ist das Maximum erreicht. Für die Haltung von zwei Katzen braucht man schon 60qm.
Anhand der von Dir genannten Punkte:
Punkt 2:
Punkt 3:
haben die Katzen mehr Platz und Ausweichmöglichkeiten, als nur die eigentlichen 62qm Wohnfläche. Daher können sich drei Katzen auf diesem Raum gut arrangieren. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass die Katzen zueinander passen und richtig vergesellschaftet werden. Dann sollte es keine Probleme geben.
Bin ich komplett bei dir. Ich kenne die gesetzlichen Voraussetzungen und bin mir in der Fragestellung dessen bewusst. Aber wie du so treffend formulierst: Sie können die 3.Ebene nutzen und somit erweitert sich der Raum erheblich. Unsicherheit besteht bei dem Ansatz “Jede Katze braucht mindestens 1 Raum als Rückzugsmöglichkeit”. Was hier dann bei einer 2 Zimmerwohnung zwingend in der Küche gewährleistet werden müsste … und tatsächlich auch ist. Somit wäre es zwar eine 2 Zimmerwohnung, aber es stünden 3 Räume mit Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. In der Küche stünde auch ein Katzenklo.
Die Vergesellschaftung ist ebenfalls möglich, da eben 3 Räume und der eine Raum mit eine Tür mit Gitter vorhanden ist, so dass eine langsame und sanfte VG möglich ist.
Vielen lieben Dank für deine Antwort.
“Unsicherheit besteht bei dem Ansatz “Jede Katze braucht mindestens 1 Raum als Rückzugsmöglichkeit”
In der Theorie, ja. In der Praxis, nicht unbedingt.
Wenn Katzen eine Bindung zueinander aufbauen, halten sie sich in der Regel da auf, wo auch die anderen Katzen sind. Man könnte den Katzen in dem Fall zig Räume zur Verfügung stellen, sie würden sich trotzdem überwiegend zusammen in einem Raum aufhalten. Es wäre eben nur die Anfangszeit, also die Kennlernphase, wo Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein sollten. Aber auch das ist von Katze zu Katze ganz individuell. Manche fühlen sich sofort wohl, andere brauchen ihre Zeit.
Da muss man halt schauen, wie das läuft. Das ist einer dieser Fälle, in denen probieren über studieren geht.
Die Möglichkeiten sind ja gegeben, daher kann eigentlich nichts schief gehen. Ob sie auch gebraucht werden, entscheidet sich dann.
“Wenn Katzen eine Bindung zueinander aufbauen, halten sie sich in der Regel da auf, wo auch die anderen Katzen sind. Man könnte den Katzen in dem Fall zig Räume zur Verfügung stellen, sie würden sich trotzdem überwiegend zusammen in einem Raum aufhalten.” hahahaha 😀 Wie recht du hast! Ich aus der Erfahrung mit meinen Jungs und auch die Freundin im Tierschutz kennt genau das! 😀
Wenn es mit den zwei Katern so gut funktioniert, dann würde ich weder ihnen noch der Katze den Stress antun an der aktuellen Situation etwas zu verändern!
Vielen lieben Dank für deine Sichtweise.
Es ist unnötig, eine neue Katze zu den vorhandenen zwei zu holen.
Zu einem handelt es sich um ausgewachsene Tiere, die Zusammenführung könnte schwierig werden.
Katzen verstehen sich außerdem besser unter Gleichgeschlechtrigen. Eine Katzin mit zwei Kater könnte etwas überfordert sein.
Ich finde die Wohnung auch nicht sonderlich groß für 3 Katzen.
Danke für deine Sichtweise. 🙂
“Katzen verstehen sich außerdem besser unter Gleichgeschlechtrigen. Eine Katzin mit zwei Kater könnte etwas überfordert sein.” Grundsätzlich bin ich da komplett bei dir. Aus eigener Erfahrung und durch Erfahrungen aus dem Tierschutz weiß ich, dass diese Aussage nicht grundsätzlich so anzuwenden ist. Es kann “nach hinten” losgehen, aber kann auch gut gehen. Es sind eben Lebewesen. 🙂
Ich würde sagen, dass der Platz auf jeden Fall ausreicht, da sie ja, wie du schon sagst, noch eine Extraebene zur Verfügung haben. (Die Wohnung klingt übrigens wie ein Paradies für Wohnungskatzen)
Die Schwierigkeit sehe ich jetzt eher dabei, ob eine dritte Katze sich mit den zwei bereits vorhandenen Katzen, die schon ein eingespieltes Team sind, versteht. Kommt auch auf den Charakter der neuen Katze und auch auf die Charakter der zwei „alten“ Katzen an.
Eine Tierheimkatze könnte beispielsweise Sicherheit gewinnen, durch die Anwesenheit der anderen zwei. Das wäre vielleicht eine schöne Möglichkeit, besonders wenn genügend Rückzugmöglichkeiten vorhanden sind.
Zusammenfassend: Mit einer guten Vergesellschaftung und Eingewöhnung sollte es klappen.
Die beiden vorhandenen Kater sind beide aus dem Tierschutz. Beide wohnen seit 08/21 heute 5 Jahre alt und 06/22 heute 7 Jahre alt zusammen. Beide sind eher unterschiedlich im Temperament, da beim Letzteren die Priorität auf “Rettung” nicht auf Kompatibilität lag. Die Dritte Katze – extra als Kätzin vorgesehen – ist als Ergänzung und Ausgleich, auch eben weiblich, gedacht.
Das klingt doch vielversprechend. Die Garantie, dass es klappt, gibt es vorher nie.
Was würde denn mit der Kätzin passieren, gesetzt dem Fall, dass die drei sich gar nicht verstehen?
Perfekt, dann steht dem Projekt doch nichts mehr im Wege. Schönere Voraussetzungen für ein drittes Kätzchen kann es wohl kaum geben. Viel Erfolg!
Danke, dass du dich sorgst und mich für solch einen Fall sensibilisieren möchtest.
Ich habe einen: Ich arbeite ehrenamtlich im Tierschutz für eine Pflegestelle Katzen. Die Tierschützerin ist meine beste Freundin und ebenfalls in einem Netzwerk anderer Pflegestellen. Wir inserieren unsere Katzen auf einer Tierheim Website. Ich bin umgeben von Möglichkeiten. 🙂
Ich habe das leider sowohl im Tierheim, als auch bei unseren Stallkatzen, schon erlebt. Nicht oft, aber es kam vor.
Ich, an deiner Stelle, würde mir einfach einen Notfallplan zulegen, umso besser, wenn der dann nie zu tragen kommt.
Ich gehe nicht davon aus, dass es nicht funktioniert. Hab ich noch nicht erlebt, auch nicht bei den Katzen die ich kenne im Tierschutz. Dass sich mal eine Katze in der Gruppe nicht wohl fühlt ist eher selten der Fall.
Die Voraussetzungen klingen schon mal recht gut.
Spannend wird aber dann noch die Frage der Zusammenführung.
Das kann bei erwachsenen Katzen sehr schwer werden.
Das stünde auf einem anderen Blatt Papier. Auch in diesem Thema wäre alles vorhanden, auch eine Tür mit Gitter für ZF.