Wie findet ihr den Anfang meines Buches?
Hi, ich bin zwölf und schreibe momentan ein Buch. Es ist KEIN ganzes Kapitel, da eine Frage nur eine begrenzte Anzahl an Wörtern haben darf.
Wie jeden Tag kümmerte ich mich um die Stallungen. Gewissenhaft mistete ich aus und füllte Tröge. Die Sonne brannte heiß in meinem Gesicht und ich wischte mir den Schweiß von der Stirn. Die anstrengende Arbeit hier war vor allem im Sommer schwer zu ertragen, doch ich wollte mich nicht beschweren. Schließlich war sie das Einzige das ich hatte und ich war dankbar für sie. Als 12-jähriges Waisenmädchen war es nicht leicht für mich gewesen eine Arbeit zu finden. Das Jahr 1839 war nicht einfach zu meistern… Doch dann hatte mir Mademoiselle Rousseau glücklicherweise eine Arbeit bei ihr im Stall angeboten. Begeistert hatte ich angenommen. Das war nun vier Monate her. Ich war stets fleißig und gewissenhaft, aber manchmal war es einfach sehr anstrengend. Immerhin hatte ich nun genug Geld zum Überleben. Ich atmete kurz durch, dann arbeitete ich weiter. Heute war ich dann auch schon am frühen Nachmittag fertig. Der Stallmeister kam auf mich zu: „Schon fertig, Kleine? Na dann gebe ich dir den restlichen Tag frei. Du hast in letzter Zeit mehr Arbeit geleistet als sämtliche meiner Stallburschen zusammen! Genieß das schöne Wetter!“ Er lachte sein typisches raues Lachen. „Aber lass dir das bloß nicht zu Kopf steigen, klar? Morgen wartet wieder mehr als genug Arbeit auf dich!“ Damit wandte er sich um, gerade rechtzeitig um zu sehen, wie ein Stallbursche einnickte. „He du! Ran an die Arbeit!“, brüllte er. „Hier wird nicht gefaulenzt!“ Damit eilte er raschen Schrittes davon. Mich ließ er überglücklich zurück. Ein freier Nachmittag! Das war das Beste, das mir seit Langem passiert war! Fröhlich pfiff ich vor mich hin und beschloss einen Spaziergang zu machen. Ich ließ den Hof hinter mir und ging die Straße entlang, vorbei an ärmeren und reicheren Menschen, teilweise waren sie zu Fuß unterwegs, teilweise saßen sie in einer Kutsche. Es war laut auf der Straße. Eine Zeit lang schlenderte ich nur durch Paris, aber schließlich fand ich einen ruhigen Platz. Dort setzte ich mich in den Schatten eines Baumes. Ich legte mich ins Gras und beobachtete einfach nur die Wolken. Dabei muss ich eingeschlafen sein.
Too short sentences that lack tension and you ask who the person is. The beginning of a yoke must be short and crisp! How to read it!
The tension rises in the course of the chapter, I could not write it any further, because good question only takes a limited number of words. But I understand the criticism and will revise it. Thank you.
Thanks for the sweet star 💫
But in itself it is necessary to say: Top! That you’re 12 and that I have many books yesterday you’re really good!
Sure.
Not bad. Could be better here and there, but is okay
For 12 it’s very good.
You have a very nice writing style. You’re curious how the story goes on.
Not much has happened so far, but you’ve described the situation nicely.
I would hope that now, after the chief fell asleep, what follows exciting.
Thank you.
Yes, after she falls asleep comes the “action-rich” part.
For your age, you have a pretty good style of writing. If you hadn’t said you were 12, I would’ve gone out of 14 or 15. You realize you’re writing and you’re starting to know what you’re doing.
So stay on.
Thank you.
Sure.