Whole prey – Jagdsimulation?
Ich interessiere mich für Outdoor / Survival und plane auch, in gewisser Zukunft einen Jagdschein zu machen, zudem habe gerade das Thema “whole prey” entdeckt.
Nun wollte ich mal fragen, ob sich jemand damit auskennt und mir sagen kann, ob sich diese Tiere zur Probe von Häuten, ausnehmen und zubereiten anbieten würden. Natürlich sind diese eigentlich für die Haustierversorgung bestimmt, jedoch ist es nach wie vor das selbe Tier, was auch zum Verzehr als Mensch vorgesehen ist, es sei denn, diese werden vor Verkauf irgendwie speziell präpariert, welch Information mir auch wertvoll wäre.
Zusätzlich würde mich auch die rechtliche Lage dazu interessieren.
https://haustierkost.de/blogs/barfen-allgemein/barfen-oder-prey-model
Hier ein paar Gedanken
Wir Menschen essen bei TARTAR und SUSHI auch rohes Fleisch. Rohe Rinderleber, manche Schinken (Proscuitto) sind auch Rohfleisch.
Deshalb auch bestimmt rohe Fleischstuecke als Rohkost unbedenklich fuer menschliche Ernaehrung
Tatsächlich wäre sowieso der Gedanke diese Tiere vorher zu kochen, aber ich bin ganz deiner Meinung. Wurde ja auch früher standardmäßig gemacht.
Danke für die Infos!
Gerne geschehen – kochen da gibt es natuerlich auch viele koestliche Rezepte
Ich kenne mich zwar mit der Jagd und jagen aus (bin selber Jäger), aber ich habe keine Ahnung was Du hiermit meinst:
Welche Tiere meinst Du mit “diese“? Was soll “whole prey” sein?
Und: Die Jagd in Deutschland hat gar nichts mit “Survival” zu tun.
“whole prey” sind kleine Beutetiere, die nach Erlegung direkt eingefroren werden. Nicht gehäutet, nicht ausgenommen. Diese werden als komplettes Tier weiterverkauft. Zweck dafür ist, seinem Haustier eine Arten-realistische Ernährung zu gewähren, indem man dem Haustier dieses Beutetier roh übergibt.
Ich habe nie gesagt dass die deutsche Jagd was mit Survival zutun hat, aber die allgemeine Jagd hat es auf jeden Fall, denn vegan überlebst du in der Wildnis nicht lange. Zudem darf man in der deutschen Jagd das erlegte Wild für eigennutzen verwerten und dort kann man das Tier realistisch ausnehmen und bearbeiten.
Ich will dich nicht enttäuschen, aber das ist Blödsinn. Man hat mal bei mehreren Naturvölkern mit einer Geschlechtertrennung bei der Nahrungssuche (Frauen als Sammler, Männer als Jäger) untersucht, wer eigentlich wie viel zur Ernährungssicherung beiträgt. Ergrbnis: durch das Sammeln von pflanzlicher Kost wie Wurzeln, Beeren, Früchten, usw. schafften die Frauen mehr Kilokalorien herbei als die Männer durch Jagd. Hinzu kommt, dass Jagd ziemlich ungewiss ist, du kannst heute Erfolg haben, du kannst aber auch tage- oder wochenlang nichts fangen oder erlegen. Pflanzenkost ist hingegen immer verfügbar.
Wenn du dich “vegan” ernährst, überlebst du mit Sicherheit länger, als wenn du dich einzig auf dein Jagdgeschick verlässt.
OK, für das Tier verstehe ich die Idee dahinter. Aber wie soll Dich das bei der Jagd (oder in Vorbereiteung darauf) weiterbringen?
Was nützt es Dir, ohne Anleitung an einer toten Ratte herumzufummeln, die Du aufgetaut hast? Was lernst Du dadurch Relevantes für die Jagd dadurch?
Wie lernst Du dadurch etwas zur Beschau des jagdlich relevanten Tieres? Wie etwas zur Ergkennung der Genusstauglichkeit des Fleisches? Wie lernst Du dadurch die rechtlichen Grundlagen, die Du zu beachten hast etc.?
Ich würde also eher sagen:
Nein, das bietet sich nicht wirklich dafür an um dadurch vermeintlich etwas über die Jagd zu lernen.
Sorry, da würde ich lieber privat Kontakt in Jägerkreise suchen, da bei einem erfahrenen Jäger mal fragen ob Du zur Jagd mitgehen darfst und ob Du ihn beim ganzen Abluf (von der “Lebendansprache” des Wildes auf dem Hochsitz über das aufbrechen und versorgen) dabei sein darfst und ob er Dir das beibringt.
Weil Du ja in einem “Survial-Fall” (wenn Du z.b. einen Autounfall hast oder einen Flugzeugabsturz und den überleben willst) Dein Jagdgewehr bei Dir hast… ?
Sorry, nein. Jagd ist etwas Geplantes.
Und “Survival” ist das Überleben einer ungeplant und plötzlich auftretenden, potentiell tödlichen Situation mit dem, aws Du in dem Moment eben zur Verfügung hast. — Das muss nicht einmal etwas mit “Natur” zu tun haben oder in der Natur stattfinden. Das kann auch heissen, dass Du mit 2 gebrochenen Beinen und zertrümmertem Becken im Straßengraben liegst. Da nützt Dir Dein Jagdschein nichts und die Jagdwaffe zu Hause im Tresor.
Sorry, aber ich glaube Du hast zu viele Mad-Max-filme geschaut oder Fallout gespielt. 🤷♂️
Ist ja gut dass wir uns einig sind, ich war der Meinung du lässt mich wie einen Idioten darstehen. In meiner Fragestellung habe ich schließlich nie gesagt, dass diese Tiere eine vollwertige Ausbildung ersetzen sollen, sondern lediglich dazu beitragen. Auf diese Weise könnte man nämlich das verarbeiten von wilden Tieren “üben” (nicht zwinglich von grundauf lernen, sondern das gesammelte Wissen in die Praxis umsetzen), und man erspart sich das Erlegen des Tiers. Denn wenn ich für jede praktische Übungseinheit ein Tier erlege, gäb es irgendwann keine Tiere mehr. Ausserdem ist das Üben der Weiterbereitung eines Tiers von grundauf kein valider Vorwand, ein Tier zu erschießen. Vergleich die whole-prey Tiere einfach als Mathe-Arbeitsheft in dem man zuhause die Hausaufgaben erledigt und das in der Schule angeeignete Wissen einsetzt.
Absurdes Beispiel, aber die Soldaten in der Ukraine gehen auch nicht in Lebensmittelläden und kaufen sich n Schnitzel, mal abgesehen davon, dass diese regelmäßig Aufstockungen bekommen, aber diese Lieferungen können ja auch mal vom Feind abgefangen werden. Die Zivilisten die im Kriegsgebiet rumrennen machen das auch nicht, wobei diese Asyl bekommen. Jedenfalls gibt es immer einen Grund mehr sich vorzubereiten als es nicht zu tun. Nichtsdestotrotz spielt es im Angesicht meiner Frage auch nicht wirklich eine Rolle warum ich mich vorbereite und ob das Wissen jemals hilfreich sein wird.
Ja, das ist richtig. Aber inmitten von Los Angeles bringt es dir nicht viel, wenn du lernst, im Wald klarzukommen, aber nicht im urbanen Bereich. Deswegen wird Survival gerne mal zwischen Urban & Rural Survival aufgeteilt. In einer postapokalyptischen Situation, in der absolute Anarchie herrscht, bist du sofort eine von vielen Zahlen auf der Statistik der Verunglückten wenn du das erste verlassene Haus betrittst, weil sich irgendjemand hinter einer Tür verkrochen und dich abgewartet hat.
Hast schon recht, es hat einen grund dass ich mich nicht auf das Überleben in einer Wüste vorbereite, aber grundkenntnisse über die eigene Wohngegend sollte man schon haben, zudem auch wenigstens wie man Feuer macht. Ich bringe dieses Wissen halt gerne auf ein höheres Level, da es mir einfach Spaß macht, was auch der Grund ist, warum ich den Jagdschein machen möchte.
Schon gut, den Satz habe ich erst danach gesehen. Nichts für ungut. Kein Grund mich deshalb polemisch anzumachen (herzlichen Glückwunsch…”).
Nein, ich beantworte Dir Deine Frage und sage, dass das Sinn mahct. Freue Dich doch, dass ich dem aus meiner persönlichen Erfahrung zustimme.
Wilderei wurde von mir angesprochen. Ja, ich darf auch Dinge als erster ansprechen… So what?
Und diese “Notsituation” wird es so nicht geben, Auch in Krisenzeiten wird hier die Ordnung aufrechterhalten. 🤷♂️
Höre mal auf mit Deiner albernen “Revierkontrolle”. Wenn Du die Fachausdrücke schon nicht kennst, dann verwende nicht einfach irgendwelche Worte falsch. “Revierkontrolle” ist kein Wort was man benutzt um die Inhalte der Jagd und die Art und Weise wie man die Jagd ausübt zu beschreiben.
Und klar ist Jagd eine Form der Nahrungsbeschaffung. So wie Tierhaltung und Anbau von Pflanzen oder sammeln von wild wachsenden Dingen auch.
Da sind wir uns komplett einig.
Aber – und darum finde ich es ja gut, wenn Du den Jagdschein machst und Dich auf diese Weise schlau machst – da gehört eben eine entsprechende Menge an Wissen dazu, damit Du weisst was Du machst. Im Hinblick auf “wie geht das technisch überhaupt” bis hin zu Hygiene, Schutz der eigenen Gesundheit (Parasiten, Krankheiten etc.)
Nur weiss ich nicht, und das war der Kern meiner Antwort, wie Dir das allein durchgeführte “Auseinanderbauen von Tierfutter-Tieren” dabei helfen soll. Da fehlt der Lehrer, der Dir die wichtigen Dinge dazu sagt, es Dir am Beispiel erklärt etc. und es sind nunmal in der Regel die falschen Tiere, bei denen ggf. andere Dinge zu beachten wären als bei den Tieren die Du zum Nahrungserwerb erlegst. Es ist also, so wie oben auch schon von mir gesagt, aus meiner Sicht kein Ersatz für eine ordentliche Ausbildung, weil Du alles Relevante dadurch eben gerade nicht lernst.
Genau.
Diese Unterscheidung mache ich nicht einmal, denn entweder man ist in einer Notsituation oder nicht. Und entweder man kommt in der betreffenden Gegend / Region der Erde klar oder nicht.
Da mag man viellecht noch Überleben in der Arktis” und “überleben in der Wüste” und “überleben im Dschungel” differenzieren, weil da komplett andere Gegebenheiten vorherrschen und man anderes Wissen und andere Erfahrungen benötigt, aber “städtisch und ländlich”?
Ob da mehrere Häuser stehen oder nicht ist innerhalb von Deutschland wo ih Tiere und Pflanzen gut genug kenne und mit dem Klima zurechtkomme egal, dafür braucht es kein anderes Wort.
Ich muss halt generell der Gegend klarkommen in der ich gerade bin. Deshalb nenne ich sie aber nicht “Schnee-Hügel-Survival” oder “Bachufer-bei-Windstille-Survival” oder “Häuserschluchten-in-der-Großstadt-Survival”, das ist albern, ein Phänomen der Internet-Theoretiker der heutigen Zeit.
Das soll einfach nur mehr Treffer durch mehr potentielle Suchworte liefern und im Netz unter einem Video irgend eines Kiddies “cooler klingen”.
Nochmal: Lass einfach die Häme und die Provokation weg. ich versiche Dir hier als Erwachsener mit entsprechender Erfahrung ernsthaft zu helfen ud auf Dich einzugehen. Dafür solltest Du dankbar sein.
Ja, klar. Ich verstehe dass das die Sachen sind die Du lernen willst. Und das finde ich ja auch gut und bestärke Dich sogar darin!
Aber mit “wie man den Hasen häutet” ist es eben bei weitem nicht getan. Daher ja auch mein Hinweis, dass … Den Rest kennst Du schon, denn das sagte ich bereits: Den alleine aus einer Hundefuttertüte zu nehmen und abzuziehen hilft Dir nicht weiter, Du brauchst einen Lehrer.
Ich verstehe nicht, warum Du Dich teilweise so echauffierst. Eigentlich wollte ich Dich nur auf ein paar Dinge hinweisen und dir so Hilfestellungen geben. 🤷♂️
War ein Beispiel, aber ich denke mal das wird dir klar sein. Sehr ähnlich sehen die sich ja ohnehin nicht. Vogelbeeren sind halt der Klassiker wenn man bei uns an vermeintlich giftige Pflanzen denkt.
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Im Endeffekt ist es leider unwichtig welche essbar sind und welche nicht, sondern lediglich welche man als essbar identifiziert. Denn egal Wie essbar und lecker sie sein mag, solange du dir nicht sicher bist ob sie giftig ist, isst du sie, im Normalfall auch nicht.
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Das Problem ist; allgemein Pflanzen zu finden die man verzehren kann ist schon eine Herausforderung. Wenn man dann noch hofft, ausgewogene Pflanzen zu finden, fordert man sein Glück vielleicht etwas heraus.
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derart Nüsse habe ich tatsächlich etwas übersehen. Problematisch ist nur, dass diese im Herbst aufgehen und den Rest des Jahres hängst du mit 40 kcal rum. Zudem viel Spaß die Rosskastanie von der Edelkastanie zu unterscheiden. Ist kein Hexenwerk, aber ich persönlich hätte in eine Notsituation die Rosskastanie die bei mir in der Nähe wächst bedenkenlos gegessen, da ich als Kind gelernt habe, Kastanien kann man essen. Die Buchecker sollte man roh allerdings nicht verzehren. Insbesondere wenn es die einzige Nahrungsquelle ist, könnte das wenige Gift schon problematisch sein, da der Körper absolut keine Energie hat um dieses zu verarbeiten und zu bekämpfen.
Nein, man hat da die Familienebene untersucht.
Die kann man beide essen. 😉 Vogelbeeren sind entgegen der landläufigen Meinung nicht giftig. Und man muss schon ziemlich blöd sein, die zu verwechseln.
Ein Großteil der einheimischen Pflanzen ist essbar. Es reicht aus, diejenigen zu erkennen, die giftig sind.
Es gibt auch pflanzliche Proteinlieferanten. Hülsenfrüchtler z. B.
Natürlich. Die Gemeine Hasel wächst fast überall. Die Walnuss ist auch heimisch. Bucheckern kann man ebenfalls essen, in warmen Lagen gedeiht auch die verwandte Esskastanie.
Lustig dass du mir sagst ich sollte den fehler bei mir selbst sagen und mir ein beispiel gibst, nachdem ich genau sagte es könnte an meiner Formulierung liegen und das exakt selbe beispiel angesprochen habe. Also herzlichen Glückwunsch fürs erfolgreiche nachplappern meiner Worte.
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ich plane einen Jagdschein zu machen um mich auf das erlegen von Tieren in einer Notlage vorzubereiten, Mithilfe des von dir Erwähnte Jagdunterrichts. Du beantwortest dir deine Aussagen quasi selber.
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Wilderei wurde hier wo erwähnt? Notsituation. Das “Gesetz” kann sich mal getrost an meinem Allerwertesten vergehen, wenn es um ein Postapokalyptisches Szenario geht.
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Du stellst die Jagd so dar, als hätte sie absolut nix mit Überleben zutun, sondern rein mit der modernen Revierkontrolle, für die die heutige Jagd verwendet wird. Macht ausreichend Sinn wenn man’s versteht.
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“Survival” ist das Überleben in einer absoluten Notsituation. Outdoor-Survival ist diese Notsituation in einem rural (ländlichen) Setting. Kontext verstehen üben wir nochmal.
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Sich wissen aneignen hat mit einem Bunker nichts zutun. Zu lernen wie man im Krieg kämpft macht den Krieg nicht vorhergesehen und ist ebenso wenig mit dem errichten eines Notbunkers zu vergleichen. Wieder mal beantwortest du dich selbst. “Wie überlebe ich nach dem Flugzeugabsturz? Leider habe ich mich über dieses Thema nie informiert und ich kann nicht mal Himbeeren von Brombeeren unterscheiden. Ich hab einen Hase erlegt, jedoch hab ich absolut keinen Plan wie man diesen jetzt Häutet. Hätte ich mich doch bloß mal informiert”
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Die Identifikation von Schädlingen ist tatsächlich ein guter Punkt, aber leider tust du nach wie vor so, als wollte ich einmal eine Ratte aufschneiden und dann das Thema vergessen. “Ratte ausgenommen, jetzt bin ich ready für die Wildnis🤓” Ich bin ein Anfänger, kein Idiot.
Der unterschied ist allerdings, das ist ein ganzes Volk. Du alleine bist dir vielleicht nicht mal sicher ob das Heidelbeeren sind oder Vogelbeeren. Zudem haben wenig Pflanzen ausreichend kalorien um dich zu vesorgen, geschweige denn ein derart körperlich aktives Leben. Insbesondere in unserer lokalen Natur.
Die in Deutschland wachsende Giersch mit 39 kcal / 100g ist ein Spitzenreiter, und das ist nicht sehr beeindruckend.
Woher bekommen wir Proteine um dafür zu sorgen, dass der Körper die Muskeln behält und diese nicht als Notenergie abbaut? Larven essen? Wieviele dann? 250 am Tag?
Findet man in Deutschland irgendwo Nüsse? Könnte schwer werden.
Klar, irgendwann kann man vielleicht was anbauen, bis du anfängt du säen, oder gar zu ernten, bist du leider schon dahingeschieden und sowas wie Kartoffeln zu finden wird jetzt auch nicht gerade ein Kinderspiel.
Dann solltest Du den Fehler bei Dir, in Deiner Formulierung der Frage suchen, nicht bei Anderen.
Du hast selber geschrieben:
Der zweite Teil steht klar im Kontext des Textes davor. Wo soll da also kein Zusammenhang sein?
—
Ja, stimmt. Und dazu muss er eine Menge wissen ud beachten. Und das lernst Du im Jagdunterricht.
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Wilderei wird Dir aber keiner beibringen. Das wäre eine Straftat. Und Vergehen gegen das Tierschutzgesetz ebenso wenig.
—
Dieser Satz ist komplett sinnfrei und unverständlich. Die Prisch ist eine Jagdart, keine “Überlebenssituation”. Und was soll das Ganze mit Revierkontrolle zu tun haben? Das ergibt alles keinerlei Sinn…
—
Dann scheinst Du das Wort “Survival” falsch zu verwenden. MAcht aber nic, damit stehst Du im Internet ja nicht alleine.
Wie gesagt:
Survival ist das Überleben einer ungeplant auftretenden, potentiell tödlichen Gefahrensituation mit den Mitteln die Du in dem Moment zur Verfügung hast.
Das ist “Survival”.
Das was Du machst ist Dich geplant auf eine Sache vorzubereiten, um in dem Moment gezielt Dinge und Wissen zur Verfügung zu haben um besser überleben zu können.
Daran ist nichts Ungeplantes. Das ist ein komplett anderes Thema. Einen Bunker bauen und Vorräte anzulegen ist etwas komplett Anderes als “Wie überlebe ich jetzt in der Wildnis in der ich zufällig und ungeplant durch den Flugzeugabsturz geladet bin?”
Aber egal.
Kommen wir zurück zu den Tieren:
Das Thema so anzughehen macht keinen Sinn.
Die Menge an informationen die Dir fehlt ist zu groß. Nur mal eine Ratte oder so auseinander zu puhlen hilft Dir genau gar nichts.
Damit erkennst Du die Symptome für Krankheiten und Parasiten nicht, Du weisst nicht was Du zu beachten hast (Trichinen? Schon mal gehört? Amtliche Fleischbeschau auch?) Was mit den Zoonosen wie Du sie z.B. auch bei anderen Tieren wie Hasen finden kannst?
…
Sorry, soll kein Angriff sein, ist einfach realistisch betrachtet so.
Leider scheinst du etwas meine Frage verfehlt zu haben.
Diese Tiere sollen mich absolut nicht auf den Jagdschein vorbereiten – im Endeffekt hat der garnichts damit zutun, denn es war lediglich etwas Kontext über mich. Es geht hier kaum um die lizenzierte Jagd, sondern um die Vorbereitung aufs schlimmste. Ich habe nie erwähnt, dass meine survival Jagd eine gezielte Tötung Mithilfe eines Gewehrs involviert. Die Pirsch war eine Überlebenssituation lange vor der Revierkontrolle.
Ich habe vielleicht meine Frage etwas missverständlich formuliert, da ich potentiell die Jagd und den Jagdschein zu sehr betont habe, jedoch habe ich absolut nicht gewusst in welche Kategorie es sonst fallen würde. Jedenfalls ist der Jäger neben dem Schlachter der einzige, der Tiere potentiell ausnimmt und zubereitet, da dieser an frisch geschlossenes Wild ankommt. Wie in der Fragestellung erwähnt, suche ich Leute die womöglich eine Ahnung haben könnten von dem was ich ansprach.
Survival und Prepping ist grundsätzlich eine Vorbereitung auf den Zerfall von moderner Zivilisation. Ein Autounfall hat nichts mit Survival in dem Sinne zutun. Outdoor Survival als Hobby ist nicht das selbe wie der englische Begriff Überleben. Überleben bedeutet es nämlich auch, in einer Hungersituation zu wissen, was du aus dem Kühlschrank rausgreifst – albern ausgedrückt.