VWL Wochenbericht Fachoberschule 11 Klasse / ist Cannabis-Legalisierung ein Volkswirtschaftsthema oder eher Themenverfehlung?
Ich muss ein Wochenbericht im Fach VWL halten und habe mir das Thema Cannabis-Legalisierung ausgesucht. Ich habe auch Bezug zur Volkswirtschaft genommen. Zum Beispiel, dass durch die Steuern in Projekte wie Klimaschutz, Rente usw. investiert wird. Denken Sie, dass es passt oder eher eine Themenverfehlung ist?
Kenne mich mit VWL nicht aus, kann mir aber vorstellen, dass das für dich relevant sein könnte (falls du es nicht bereits kennst):
“Studie: Cannabislegalisierung bringt dem Staat jährlich 4,7 Milliarden Euro – rund 27.000 legale Arbeitsplätze würden entstehen”, https://hanfverband.de/nachrichten/pressemitteilungen/studie-cannabislegalisierung-bringt-dem-staat-jaehrlich-47-milliarden-euro-rund-27000-legale-arbeitsplaetze-wuerden-entstehen
Kommt auf die Ausarbeitung an, ich persönlich finde das du dich bei dem Thema etwas selbst reingelegt hast, aber ich denke das ist dir schon selbst aufgefallen.
Eine Legalisierung wird volkswirtschaftliche Folgen haben.
Sei es da es eine Steuer darauf geben wird. Aber auch neue Arbeitsplätze. Wodurch die Zahl der Arbeitslosen ggf sinkt. Was zu mehr Steuern vom Lohn führt. Und dies wiederum zu einer höheren Kaufkraft dieser Personen.
Wie kann man bitte “in Nachhaltigkeit investieren”? Ich raste aus.
Warum? Stellen weiße ist es zwar so, dass das Rad neu erfunden wird und so Dinge die die Großeltern oder Urgroßvater nutzen wieder entdeckt werden… unter dem Titel nachhaltig.
Investition im Bezug darauf Ersatzstoffe zu finden/erfinden die besser verträglich sind ist normal. Oder gar den Umstieg zu fördern mit Subventionen.
Ich kann nicht überall Solar aufs Dach fordern, wenn es dazu führt, dass niemand sich Solar leisten kann oder Mieten unerschwinglich werden. ( wobei hier viel immer noch falsch läuft und alles überkompliziert gemacht wird im Bürokratiestaat)
Wie wäre es, wenn wir wieder auf Pferden reiten? Wäre doch total nachhaltig!
Wäre ich mir nicht sicher. Für eine Reise von mehreren hundert km brauchte es eine deutlich längere Zeit. Man hatte ggf auch weniger PS vor einem Wagen. Was wiederum davon abhängig war wie gut die Pferde gezüchtet waren.
Dazu musste man sie entweder tauschen oder immer warten bis sie sich erholt haben. Was ggf länger dauern dürfte als einmal eAuto Laden. (Und nein ich halte eAutos nicht für den heiligen Gral, u.a. Da die Batterien nicht ewig halten und die Frage der Entsorgung noch offen ist. Ich meine die Altbatterien die der Händler zurücknehmen muss…)
Außerdem puppen auch Pferde… und stoßen ebenfalls Methan aus. Was man bei den Kühen schon als umweltschädlich ansieht. Weswegen manche eine Reduktion des Fleischkonsums fordern.