Serien- oder Parallelschwingkreis?
Hallo, handelt es sich bei diesen beiden Filterschaltungen für einen Hoch- bzw. Tiefpass um einen Serien- oder Parallelschwingkreis?
(das schwarz ausgemalte ist eine Spule)
Vielen Dank im Voraus, ich bin echt verzweifelt weil ich wissen will welche Formel ich für die Güte anwenden kann.
Das ist (wenn man so will…) ein Serienschwingkreis, denn durch C und L fließt (Ausgang unbelastet) der selbe Strom – es liegt aner nicht die selbe Spannung an, wie es für einen Parallelschwingkreis sein müsste.
Abgesehen davon ist das für das Verständnis der Schaltung irrelevent.
Ich wollte das wissen weil ich einen Wert von 0,5 von dem Gütefaktro vorgegeben habe und u.A daraus die Bauteilwerte berechnen wollte und da gibt es ja für den Serienschwingkreis die Formel Q=1/R * Wurzel(L/C) und für den Parallelschwingkreis Q=R* Wurzel(C/L). Daher wollte ich wissen welche Formel ich da verwenden sollte, hast du da eine Idee?
siehe meine Antwort auf Deine neuste Frage.
Übrigens ist der Fall Q=1/2 genau die kritische Dämpfung D=1 des Serienschwingkreies: Bei einem angelegten Rechteck tritt dann gerade kein Überschwingen (ringing) auf. Es ist D*Q=1/2
Wenn in deinem Fall R groß gemacht wird, vergrößert sich die Bandbreite der Resonanzspitze: Ein großes R bedeutet somit geringe Güte und umgekehrt. Also
Q=1/R * Wurzel(L/C)
Die Antwort hängt aber auch davon ab, wie du (ihr) Güte für einen Hoch/Tiefpass konkret definierst.
Weder das eine noch das andere.
Es sind Frequenzfilter – keine Schwingkreise.
Ich wollte das wissen weil ich einen Wert von 0,5 von dem Gütefaktor Q vorgegeben habe und u.A daraus die Bauteilwerte berechnen wollte und da gibt es ja für den Serienschwingkreis die Formel Q=1/R * Wurzel(L/C) und für den Parallelschwingkreis Q=R* Wurzel(C/L). Daher wollte ich wissen welche Formel ich da verwenden sollte, hast du da eine Idee?