Mann hilft nicht im Haushalt?
Hallo,
was sollte man tun, wenn:
Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau Teilzeit.
Sie haben zwei Kinder.
Die Frau macht Haushalt, kocht, kümmert sich um die Kinder, kauft ein, etc.
Wenn der Mann von der Arbeit heimkommt, setzt er sich oft (3 von 5 Tagen) in sein Zimmer und liest, etc. bis es Essen gibt und er Tisch deckt.
Die Frau kocht währenddessen, er spült ab.
Am Wochenende sitzt er dort auch den Tag über, während die Frau und die Kinder den Haushalt machen.
Wenn er hingewiesen wird, dann macht er etwas, aber von selber nicht oft.
Was würdet ihr tun?
An einen Tisch setzen und die Arbeiten alle aufschreiben und gerecht verteilen.
Ich finde, dass Kindererziehung und Haushalt beide Elternteile gleichermaßen angehen und dass jeder sein Teil zum guten Gelingen beitragen sollte.
Mach mal den Vorschlag, dass du Vollzeit arbeiten gehen willst und dass alle Arbeiten nun gleichmäßig aufgeteilt werden müssen. Dann macht ihr einen Plan, so dass du ihm nicht immer sagen musst, was er tun muss. Was würde dein Mann davon halten?
Oder schreibe auf, wie viele Stunden du im Haushalt beschäftigt bist, auch nachts und am Wochenende und vergleiche die Stunden mit seinen.
Spätestens dann, muss er doch feststellen, dass er zu wenig macht!
Leider ist diese alte Rollenverteilung bei den Familienväter sehr weit verbreitet, sie sind keineswegs modern, sondern halten sich von der Hausarbeit und Kindererziehung fern, sie sind schlichtweg faul und sehen zu, wie die Frau alles macht. Sie machen nämlich auch nichts, wenn man ihnen eine Aufgabe gibt oder sie darum bittet. Dann gibt es Streit und Ärger und …. Scheidung!
Vielen Dank für den Stern.
Wenn er Geschirr abtrocknet, dann tut er was.
So lange er wenisgtens etwas macht, ist es ok. Er sollte sich aber auch mit um die Kinder kümmeln.
Spülmaschine! Herde sollten grundsätzlich nur in Kombination mit Spülmaschinen verkauft werden. Kühlschränke haben auch ein Gefrierfach.
Am Besten nicht als Forderung (Warum machst du das nicht? etc), sondern als Bitte formulieren. Nach dem Motto: Ich brauche deine Hilfe, kannst du bitte herkommen? Dann wird der das machen
Ihm die Ruhe gönnen, schließlich macht er Vollzeit.
und das ist mehr wert bzw. mehr arbeit als TEilzeit, 90 Prozent Haushalt und Kinder?
Am Wochenende macht allerdings auch nicht viel
“Vollzeit” in dem Sinne bedeutet 8 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche.
Und sie? Hat den Haushalt und die Kinder 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Also wer arbeitet denn nun mehr?
Machogehabe: Da steckt evtl. falsche Erziehung drin. Wurdest Du von Deiner Mutter nicht angeleitet im Haushalt mitzuhelfen? Meine Mutter hatte damals daruf bestanden. Das kommt mir heute zu Gute. Ich erledige meinen Haushalt, koche, backe, wasche, putze.
Ich helfe ja, mein Vater nicht
👍
Das ist leider immer noch oft die typische Verteilung in Heterobeziehungen. Für mich wäre es nichts. Vielleicht bin ich darum noch Single?
Allerdings frage ich mich, welche Arbeiten am WE anfallen, wenn man die ganze Woche nicht arbeiten geht 😆
Verstehe gerade nicht … ?
Nur völlig grundlos. Also maule wen anderes an, Frechheit!
Wenn mir was nicht passt, dann sage ich es. Fast immer. Oder ich schreibe es … wie hier.
Was geht denn bei dir 😆 🤣
Ich nehme keine Befehle an. Hast Du nicht gewusst jetzt???
So sieht aus. Frauchen gibt’s 😆
Ist das ein Befehl?
Besser: Gar nicht beginnen. Solche Flausen …
Leg dich wieder hin!
Ach so. Naja trotzdem kann man am WE fertig sein. Dann kocht man eben nicht für den, sondern wischt Staub. Dem würde ich das fein austreiben.
Da steht aber, dass sie Teilzeit arbeiten geht. Das ist natürlich sehr interpretierbar, von einmal die Woche 2h bis jeden Tag 6h oder ähnlich – aber auch sie geht ERwerbsarbeiten!
Sie arbeitet doch aber Teilzeit? Macht mehr als er im Haushalt. Und hat die Kinder. Vermutlich hat sie die 24/7 …
Wieso nicht 😆 Wenn sie die ganze Woche nicht arbeiten geht, muss man doch am Wochenende nicht den Haushalt machen 😆
Das ist ein Ding zwischen der Frau und dem Mann. Wenn die beiden damit klarkommen, ist es für eine dritte Person irrelevant. Und die sollte sich da auch tunlichst heraushalten.
Ich lebe in dem Haushalt und leide auch darunter, dass es diese Zerrüttungen gibt
Eine Haushalthilfe für zwei bis drei Stunden pro Woche. Damit lassen sich viele Konflikte vermeiden.
wenn ich Vollzeit arbeiten würde, hätte ich auch keine Kraft mehr für den Haushalt…
Ich hätte vor allem keinen Bock mehr darauf.
Hört sich fair an. Er vollzeit du teilzeit.
“Vollzeit” in dem Sinne bedeutet 8 Stunden am Tag, fünf Tage die Woche.
Und sie? Hat den Haushalt und die Kinder 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Also wer arbeitet denn nun mehr?
Die Kinder am Wochenende zu Ganztagesausflügen einladen und dann mal schauen, ob er dann ja mal darauf kommt, dass es auch SEIN Haushalt ist.
Er lebt da, oder nicht? Also ist es genau so seine Verantwortung, wie auch deine. Sicherlich sind die Anteile verschieden, da ihr unterscheidlich lange Erwerbstätig seid.
Ich denke aber nicht, dass bei euch der Zug abgefahren ist. Es mangelt lediglich an Kommunikation.
Welche ERwartungen habt ihr? Wie ist euer Rollenverständnis?
Gerne auch mal aufrechnen, wer was für die Familie tut. In Stunden. Da zählen Erwerbsarbeit, Fahrtzeiten genauso wie die Haushaltstätigkeiten. Interessant ist vielleicht auch noch, wie viel Spaß die Tätigkeit jemandem macht. Z.B. warum sollte er dir das Kochen abnehmen, wenn das dein Hobby ist?
Tatsächlich würde ich den Mann häufiger mit den Kindern auf dne Spielplatz (o.ä.) schicken, um den Haushalt zu machen, oder umgekehrt, selbst die Kinder mitnehmen (wie alt sind die eigentlich?) und ihm auftragen, sich um das Haus und Essen gekümmert zu haben, bis ihr abends zurück kommt.
Ich würde mir Hobbys suchen und 1-2 mal die Woche abends in irgendeinen Verein gehen, der mir Spaß macht. Dasselbe Recht hat er natürlich auch. Jeder braucht seine Freizeit. Er nimmt sie sich, in dem er liest. Du scheinbar nicht.
Und Wochenende kenne ich als Familienzeit. Das war in meiner Kindheit so, dass wir dann Ausflüge gemacht haben alle zusammen und der Haushalt blieb bis auf das nötigste liegen. Und bei meinen Kindern ist es auch so, dass wir Samstags meistens was als Familie unternehmen. Sonntags gehen die Kinder zu den GRoßeltern und das ist dann PAarzeit.
Er bringt ja offensichtlich den Großteil des Geldes nachhause. Ich vermute, dass man das ja auch ganz selbstverständlich nimmt.
Da er ja trotzdem nicht nichts im Haushalt macht, ist das doch fair?!
Hilfst du mit wenn das Klo verstopft ist? Wenn der Geschirrspüler repariert werden muss? Wenn die Reifen gewechselt werden müssen?
Beklagt er sich darüber, dass du dich da mal mehr einbringen könntest?
Tatsächlich schiebt er solche Dinge auf, während sie (nicht ich), das meiste macht.
Also Gartenarbeiten, Handwerken, etc. macht sie, solange sie genug Muskelkraft hat.