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Anonyme2696
4 months ago

Ja, Tiere haben auch Gefühle nur so nebenbei.

Flauschy
4 months ago

Hunde können sich aufgrund einer Veränderung ihrer Lebensumstände zurückziehen, keine Lebensfreude empfinden und eine Fressunlust entwickeln. Das ist ähnlich wie eine Depression bei Menschen.

x000xy221
4 months ago

Ja, können sie. Ich erzähle dir hier mal unsere Erfahrungen diesbezüglich und ich bin mir ganz sicher das es eine Depression ist/ war.

Der Hund meiner Oma (zu dem Zeitpunkt fast 10 Jahre alt) lag beim versterben neben ihr. Sie starb vor knapp 3 Jahren im Schlaf auf dem Sofa.
Er hat bei ihr gelegen und über sie gewacht bis mein Opa der im Bett lag mit einen komischen Gefühl aufwachte und den Notruf wählte, woraufhin er den Hund sicherheitshalber in einen anderen Raum gesperrt hat. Der Hund hat sich aufs übelste gewehrt, er hat auch keine Regung gehabt und wollte meine Oma auch nicht „bemerkbar“ machen, wahrscheinlich weil er bereits merkte dass es nichts bringen würde obwohl meine Oma wohl erst ein paar Minuten tot war.
Als der RTW, die Kripo und der Leichenwagen und somit auch meine Oma weg waren und das Erbrochene und Blut beseitigt war wurde er wieder raus gelassen.
Er hat getrauert, er lag da tagelang auf den Teppich wo sie reanimiert wurde und lag immer wieder auf dem Sofa. Manchmal meine ich sogar sah man ihn die Tränen an, er hat sich sonst immer total gefreut als wir kamen, zumal wir ja zu dem Zeitpunkt erst ein paar Tage junges Baby hatten was er über alles liebte aber ab da war alles anders.

In der Zwischenzeit war er hin und wieder Happy, aber man hat ihn angemerkt das ihn das geprägt hat.

Als 10 Monate später auch mein Opa zuhause bereits in den sterbeprozess gefallen ist und mit Lungenkrebs im Endstadium (das wusste keiner von uns bis dahin) kurz vor Weihnachten ins Krankenhaus kam und da leider an Neujahr verstarb hat der Hund es dann sogar zuhause gemerkt.

Meine Mutter verbrachte Weihnachten und Neujahr bei meinen Opa zuhause und passte auf den Hund auf, weil ich (verheiratet und 2 Kinder keine Kraft dazu hatte) – mein Opa verstarb laut Ärzte um 1 Uhr und wir bekamen erst irgendwann um 2 Uhr den Anruf – zwischen 0 Uhr und 1 Uhr war der Hund allerdings total unruhig. Er Reagierte gar nicht auf das Feuerwerk sondern rannte immer wieder zur Tür und zu meiner Mutter die eigentlich schlafen wollte zurück als wenn er sagen will : DA IST WAS DU MUSST LOS.. also wird er gemerkt haben dass sein geliebtes Herrchen ging.

Als die Tasche und die letzten Anziehsachen in der Nacht aus dem Krankenhaus nach Hause geholt wurden lag der Hund stundenlang an dieser Tasche, fast sogar in der Tasche.
Leider ließ meine Mutter mich am Ende mit der Situation alleine und ließ auch den Hund alleine.
Mir blutete das Herz als ich erkennen musste, dass ich den einzelprinzen nicht mit meinen zwei Hunden und meinen zwei Katzen vergesellschaften kann, also musste er schweren Herzens in der Wohnung bleiben. Wir waren mehrfach am Tag da und räumten die wohnung leer. Was am meisten schmerzte war dieser leere Blick vom Hund. Immerhin verschwand die Küche, das Schlafzimmer war plötzlich leer, die Türen waren geschlossen und in diesen Räumen war alles „abgerissen“ nur das Wohnzimmer war noch da damit der Hund einen tv (für die Geräusche) und sein gewohntes Sofa (worauf knapp ein Jahr vorher auch meine Oma lag) hatte.

Ich wohnte gegenüber falls was gewesen wäre und ich habe mich ins Zeug gelegt schnell ein zuhause für den Hund zu finden. Tatsächlich war das für ein fast 11 Jahre alten Hund nicht einfach, es wollte keiner so einen alten Hund erst recht nicht mit solchen Erlebnissen.
13 Tage musste er dort dann alleine schlafen bis ihn ganz kurzfristig ein älterer Rentner mit einer Doppelhaushälfte und Riesen Garten aufgenommen hat und dort lebt er bis heute und wird bald 13. Er ist eindeutig nicht mehr wie früher aber er lebt und hat einen schönen Lebensabend außerhalb des Tierheims, weil das wollten wir ihn niemals antun. Das war der Wille meines Großelterns dass er da nie landet. 🤷🏻‍♀️

Heutzutage hat irgendwie keiner aus der Familie mehr Interesse an den Hund, ich bekomme regelmäßig Fotos und Videos und gehe ihn sogar noch besuchen. Er freut sich immer sehr über mich (ich bin mit ihn aufgewachsen), meinen Mann und unsere Kinder und er wird auch immer zu unserer Familie gehören, auch wenn es „nur“ ein Hund ist. 🙈

Flummi781
4 months ago

Ja können sie auch und das sehr schnell.

LukaUndShiba
4 months ago

Ja können Hunde

moony1990
4 months ago

Ja Hunde können depressiv werden.