In wie weit können sich an einem Arduino angeschlossene Sensoren beeinflussen?

Ich habe ein kurioses Problem mit einem Anemometer – der Messwert springt ständig hin und her ohne das eine Logik erkennbar ist.

Gemessen werden die Umdrehungen mit einem Hall-Sensor TLE4905, dabei handelt es sich um einen digitalen Hall-Sensor der nur auf einen der beiden Pole reagiert.

Der Versuchsaufbau auf dem Breadbord funktioniert soweit, das ich die Umdrehungen auf dem HD44780 2004 LCD Display anzeigen lassen kann.

In dem Versuchsaufbau sind nur keine Helligkeitssensoren, kein Thermometer und kein Poti angeschlossen und der Motortreiber fehlt auch – aber der Sketch ist identisch.

Ich habe schon jede menge Kreuztests durchgeführt, den Arduino getauscht, die Platine durchgemessen usw. Der Logik nach müsste es jetzt an der Platine liegen – aber die hatte ich schon durchgemessen.

Hat jemand eine Idee welcher der anderen Eingänge den Eingang vom Anemometer verfälschen könnte

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Ginpanse
8 months ago

erstmal solltest du die verbindungen löten. die stecker kannste vergessen, die jumper kabel sind hauchdünn und können zu problemen führen. alles anständig verlöten, die strecken so kurz wie möglich halten um die logik-spannungen stabil zu halten und direkt auf die boards von deinen sensor-modulen jeweils mal nen 100mF Elko an vcc und gnd löten.

KaePie
8 months ago
Reply to  Ginpanse

Guter Rat, die 100nF Kondensatoren.

Bei der wilden Verdrahtung kann es durchaus zu induzieren Impulsen kommen.

Ginpanse
8 months ago
Reply to  stealthuser

der kondensator soll die versorgungsspannung stabil halten.

nimm bleihaltiges lot oder kauf dir eine lötstation die für bleifreies löten geeignet ist bzw. höhere temperaturen packt. und nimm ordentliche litzen. die jumper kabel führen oft zu konflikten.

Ginpanse
8 months ago

Gerne 👍🏽

Ginpanse
8 months ago

stützkondensator, pufferkondensator, glättkondensator. nenn ihn wie du magst es ist ein normaler kondensator ob elektrolyt oder folie ist hier relativ egal. es geht darum, spannungsschwankungen abzufangen und einen möglichst konstanten strom zu liefern. der kondensator wird geladen und speichert energie, wenn es zu einer kurzen unterversorgung kommt gibt er diese wieder frei. gerade bei so niedrigen spannungen von 3.3 und 5v kommt es auf eine stabile versorgung an, da bereits ein kleiner spannungsabfall zu fehlfunktionen führen kann.

Traveller5712
8 months ago

Nein … aber ich habe eine Idee, wie Du die Eingänge entkoppeln kannst:

Besorge Dir kleine Ferrit-Kerne (am besten zum “zuklappen”), bringe diese in die Sensoren-Leitungen ein, wickle das Sensoren-Kabel ein zwei oder dreimal um die eine Hälfte des Kerns (also eine Spule machen), fertig.

Damit hast Du die Signale erst einmal gegeneinander entstört.

Wenn es dann immer noch nicht klappt, dann könnte es auch Dein Sensor selbst sein, der eine Macke hat

Kelec
8 months ago

Prinzipiell können sich unterschiedliche Sensoren durchaus beeinflussen entweder durch Fehler in der Software oder auch über direkte Kopplung des Messwertes.

Was zB zu Problemen mit Arduino führen kann ist wenn du mehrere Sensoren am selben I2C Bus hast und ein OS wie Freertos verwendest, oder mehrere Sensoren an SPI wenn du die Chipselect leitungen nicht korrelt steuerst.

Analoge Messignale können durch externe Einstreuungen verfälscht werden, hier kann man mit einem Tiefpass am ADC abhilfe schaffen.

Eine direkte Beeinflussung des Sensors ist je nach Messprinzip natürlich auch möglich.