Hat Strom aus Kohlekraftwerken im Netz immer Vorrang?

Die Quellen berichten das Kohlekraftwerke eine Mindestlast von 25 – 40% der Nennkapazität haben und diese nicht unterschreiten können.

D.h dass ein KKW mit 1GW niemals unter 400 MW Strom produzieren würde, andernfalls müsste abgeschalten werden ?

Zusammen mit der erheblichen Zeit von mehreren Tagen die ein Dampfkraftwerk benötigt damit der Betriebszustand erreicht ist, müssen ja demzufolge Kohlekraftwerke immer vorrangig, vor allen anderen Stromquellen wie Solar/Wind, ihren Strom ins Netz abgeben.

Ist das so richtig ?

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windydogs
1 year ago

Kohlestrom hat keinen Vorrang und braucht auch keinen, weil derartige Kraftwerke für den sicheren Grundlastbereich ausgelegt sind und von der Gesamtleistung her auch so, dass sie selbst bei ungewöhnlich niedrigem Strombedarf noch im ökonomischen Bereich laufen können.

Zumindest unter normalen Umständen, also nicht das, was in Deutschland gerade praktiziert wird.

Weil hier gibts ja nicht nur teuren oder billigen Strom, sondern auch guten oder bösen.

Und “ erneuerbarer “ Strom ist immer gut und muß per Gesetz vorrangig eingespeist werden, egal ob ihn jemand braucht oder ob man deswegen eigentlich auch Grundlastkraftwerke runterfahren müsste.

Und das Problem was grüne Zivilversager nicht in 100 Jahren begreifen werden ist, das je mehr Zappelstromkapazität errichtet wird, desto schwieriger wird der ökonomische Betrieb von günstigen Kohle-Grundlastkraftwerken.

Und die müssen dann durch teure Gaskraftwerke ersetzt werden.

Aber so ist das halt, wenn statt Vernunft plötzlich dumme Ideologie der Maßstab für die Energieversorgung einer ( noch ) Industrienation ist.