For light itself, no time passes?

But how is that? If I understand the energy theorem correctly, the sum of all energies in a closed temporal and spatial system is constant. Wouldn't that mean that where there is no time, there is also no energy? But light does have energy.

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SlowPhil
11 months ago

Hallo tilp11,

in der Tat hat Licht Energie, wobei die der einzelnen Photonen zur Frequenz des Lichtstrahls, dem sie angehören, proportional ist. Diese Energie ist aber nur in Deinem Ruhesystem als “stationärem” Beobachter überhaupt vorhanden.

Stell Dir vor, Du beschleunigst gleichförmig in Bewegungsrichtung eines Laserstrahls, um irgendwann mit diesem Lichtstrahl mithalten zu können (was natürlich nie gelingen wird).

Dann würde das Licht nicht relativ zu Dir langsamer werden, sondern langwelliger, d.h., die Frequenz verringerte sich in Deinem jeweiligen momentanen Ruhesystem (und zwar in gleichen Zeiten um denselben Faktor), was eben auch bedeuten würde, dass jedes Photon immer weniger Energie hätte; außerdem kämen auch noch weniger Photonen in gleichen Zeitspannen bei Dir vorbei bzw. an.

Asymptotisch würde dieses Licht also für Dich verschwinden. Etwas schnoddrig formuliert könnte man sagen, “aus seiner eigenen Perspektive existiert ein Photon gar nicht” bzw. es hat gar keine “eigene Perspektive”. Das gilt für alles, das sich mit genau c bewegt: Es besitzt keine Ruheenergie, nur – von der Wahl des Bezugssystems abhängige – kinetische Energie und ist daher nicht etwas, das sich bewegen kann, sondern es ist quasi seine eigene Bewegung.

Das hängt natürlich mit der Struktur der Raumzeit zusammen:

Zwei Ereignisse Ě₁ und Ě₂ heißen zeitartig getrennt, wenn es ein Koordinatensystem Σ⁰ gibt, in dem sie gleichortig sind, d.h., auf derselben Position in Σ⁰ mit dem zeitlichen Abstand Δτ = τ₂ − τ₁, der Eigenzeit, stattfinden. Das ist die Zeitspanne, die eine lokale in Σ⁰ stationäre Uhr U⁰ direkt messen würde.

In einem anderen, von einer Uhr U aus definierten Koordinatensystem Σ, in dem sich U⁰ geradlinig-gleichförmig bewegt (wodurch wir uns Σ natürlich stets so ausgerichtet denken können, dass seine x-Richtung die Bewegungsrichtung von U⁰ ist), werden Ě₁ und Ě₂ an unterschiedlichen Orten und i.Allg. auch in unterschiedlichen Entfernungen von U stattfinden.

Von U aus kann man also die Zeiten t₁ und t₂ nicht direkt messen, sondern muss sie aus Messwerten berechnen und dabei die zusätzliche Annahme machen, dass sich U nicht bewegt. Geometrisch betrachtet projiziert man Ě₁ und Ě₂ also auf die Weltlinie (WL) von U (= Zeitachse von Σ). Die auf diese Weise gewonnene Zeitspanne Δt = t₂ − t₁ heißt Σ- oder U- Koordinatenzeit und ist, wie die Bezeichnung sagt, eine Koordinatendifferenz. So betrachtet ist es gar nicht mehr so ungewöhnlich, dass sie sich von Δτ unterscheidet (sie ist länger), denn eine Koordinatendifferenz ist selten mit der Distanz identisch.

Außerdem haben Ě₁ und Ě₂ in Σ noch den räumlichen Abstand Δx = x₂ − x₁ = v∙Δt, wobei v die Geschwindigkeit von U⁰ relativ zu U ist. Der Zusammenhang zwischen Eigenzeit und den Koordinatendifferenzen ist durch MINKOWSKIs Abstandsquadrat

(1) Δτ² = Δt² − (Δx⁄c)²

gegeben, und wie man an dieser Formel sieht, geht Δτ für Δx⁄c → Δt gegen 0.

Für Δx⁄c = Δt ist Δτ = 0. In diesem Fall haben wir es aber auch nicht mehr mit zeitartig getrennten, sondern mit lichtartig getrennten Ereignissen (z.B. Du sendet ein Signal und ich empfange dieses Signal) zu tun. Anders als im Raum, wo zwei Punkte, deren Abstand 0 ist, identisch sein müssen, können also auch unterschiedliche und definitiv nicht zusammenfallende Ereignisse den Abstand 0 haben.

Für Δx⁄c < Δt käme für Δτ ein imaginärer Zahlenwert heraus. Solche Ereignisse heißen raumartig getrennt, was bedeutet, dass es ein Koordinatensystem gibt, in dem sie im räumlichen Abstand Δς gleichzeitig stattfinden.

Den erhält man, indem man die rechte Seite der Gleichung (1) umdreht und alles mit c² multipliziert:

(2) Δς² = Δx² − c∙Δt²

SlowPhil
11 months ago
Reply to  tilp11

No, it’s not speculative. The red displacement by removing light source and receiver from one another is fact. And if the pace at which they move away from each other, c, this red shift would exceed any measure.

SlowPhil
11 months ago
Reply to  SlowPhil

Thank you for the star!

AMG38
11 months ago

Actually, there is no “from the perspective of the light” in relation to the special relativity theory, because that violates the theory that the speed of light in each reference system is the same (c). However, if you slip into the role of a photon as a thought experiment, you can’t use the rest of the relationships (time dilation and length contraction) anymore because you leave the frame by the thought experiment alone.

Blume8576
11 months ago
Reply to  AMG38

In the theory of relativity, however, there is the principle that one can freely choose the reference system.

So I choose the perspective of light.

If you can’t do that again you’re talking the basis of relativity theory

If you don’t think exactly what it is necessary to adhere to as ANAHMEN in the theory of relativity, the theory no longer works.

Alein’s long-term contraction (as in fact shorter one way) can be reproduced with a simple example.

If the relativity theory does not allow any other thought experiments than its own assumptions, then it is unusable.

AMG38
11 months ago
Reply to  Blume8576

Look this video on. That’ll be well explained. Provided you can English.

Blume8576
11 months ago

Denk logisch nach, dann brauchst du keine Videos die die selben abstrusen Aussagen immer nur wieder holen.

Es geht jetzt um die angeblich faktische Verlangsamung von Ereignissen und faktisch Verkürzung der Länge.

Gehen wir davon aus man könnte ein Objekt auf Lichtgeschwindigkeit bringen (vereinfacht die Rechnungen und Vorstellungen im Vergleich zu anderen Geschwindigkeiten)

Frage:

Was Kontrahiert deiner Meinung nach in der Länge ?

1: Das Objekt, das mit Lichtgeschwindigkeit reist ?

(Bei Lichtgeschwindigkeit 0 Länge? )

Was passiert dann mit der Dichte des Materials aus dem das Raumschiff besteht ?

Nehmen wir 1 m^3 Gold und bringen ihn auf 86,6% Lichtgeschwindigkeit

Er war 1m hoch, 1m breit und 1m lang . Die Dichte ist ca 20 kg pro dm^3.

Welche Maße und welche Dichte hat er bei 86,6% Lichtgeschwindigkeit?

2: Der Weg, den das Objekt zurücklegt?

Der Goldwürfel fliegt zwischen Planet A und Planet B. Die Beiden sind 1 Lichtjahr voneinander entfernt.

(0 Weg , also 0 Abstand, zwischen A und B bei Lichtgeschwindigkeit? )

Der Würfel fliegt wieder mit 86,6% Lichtgeschwindigkeit.

Wie lang ist nun der Weg den er fliegt?

Wenn der Weg faktisch (physikalisch) kürzer wird , was passiert dann mit der Gravitation zwischen den Planeten?

Zeiche jeweils eine Skizze (oder mach ein Video )

——-

Die Relativitätstheorie sagt doch aus , das gerade die Lichtgeschwindigkeit in jedem Bezugsystem gleich ist !

Jeder sieht Licht immer gleich schnell, egal wie schnell er selbst ist.

Ein Raumschiff ,das mit Lichtgeschwindigkeit fliegt und die Scheinwerfer anschaltet sieht doch angeblich dieses Licht mit Lichtgeschwindigkeit von sich fortfliegen.

Dazu gibt es hunderte Frage hier und immer genau die Antwort , das sich das Licht dann immer noch mit Lichtgeschwindigkeit entfernt.

Wie siehst du das ?

3: Das Licht entfernt sich mit Lichtgeschwindigkeit vom Raumschiff.

4: Das Licht kann sich nicht vom Raumschiff entfernen, weil beide gleich schnell sind.

Zu allen Fragen und Antworten bringe ich dann weitere Gedankenexperimente, bei denen du selbst nachrechnen kannst was dann passieren würde.

Lg

H0denK0b0ld187
11 months ago

But it’s time everywhere, so your mind is falling. But in theory: Everything moves in space-time means where no time, because only space if only space then… Okay, I don’t know, because without time, nothing can move even if there’s room.

H0denK0b0ld187
11 months ago
Reply to  tilp11

There is also time for light. Slow down.

It has to go for all time.

SlowPhil
11 months ago

The “length contraction” is not an optical effect, because that would mean that objects moved relative to you are shortened Sewingwithout really being.

Objects that come to you even look longer, only by the factor √{(1 + v⁄c)/(1 − v⁄c)} instead of by the factor 1/(1 − v⁄c) to which you would expect to come to NEWTON and the aether hypothesis that objects that come to you should look.

This discrepancy between expectation (after the aether hypothesis) and what you would actually see makes the “length contraction”.

Blume8576
11 months ago

For the first time, I think you understood my example and my bill correctly.

I’ll figure this out.

The length contraction thus contrasts FAKTISCH NICHTS, everything remains in the length as it is.

It’s just an OPTIC effect.

You just want to do something different than it is NOW FAKTISCH because the light between A and B has a transit time.

Therefore, just as if the other one is in one place (Y), although he is already away from FAKTISCH (place X).

When the light arrives from place X at the resting observer, the astronaut is already at place Z .

Now I’m curious if we’ll talk to each other again.

Lg

SlowPhil
11 months ago

But the way would not be 10 light years longer because of the length contraction, but only …..Can you calculate it exactly for the questioner.

Something about an hour of light, of course. But be careful: the statement “I only have to leave a light hour between A and B” is wrong!

A “Length contraction” the distance between A and B if I look at myself as stationary and A and B as moving. B does not look closer when I am still at A, but even further away; but I don’t see B where it is Now but where it is have you not been must be when it sent out the light I see now.

When B comes to me, I see B with decreasing delay; that’s why it looks much faster than it actually is. When B moves toward me with v, it looks as if it were on me with v/(1 − v⁄c); that would be 1.5c at 0.6c, at 0.8c it would be 4c and at 0.96c it would be 24c! Well noticed: B doesn’t move so fast, it just looks like that.

Blume8576
11 months ago

Then we’ll be back to the bill that you have to take with you for the 10 light years only for 1 day Proviant. While the observer on Earth is watching you for 10 years.

But the way would not be 10 light years longer because of the length contraction, but only …..Can you calculate it exactly for the questioner.

And what happens again with the gravitation, zb between 2 planets, when the path (10 light years) contrasts the length, because I fly from one to the other at almost speed of light….

You know, we’re turning around. … Let’s go through all examples and invoices again. … I have all our discussions and invoices…

Small invoice, for example :

The light “thinks” – oh, I would have to travel a distance for the 10 years at speed (10 light years)

It looks at his own time clock and starts a stopwatch because it wants to see how fast it is.

It comes to the finish, at 10 light years distance, looks at his own time clock and notes – horny, 0 time used for 10 light years.

Can you calculate how fast the light from his point of view was if there was no time from his point of view?

I calculated it must have been infinitely fast, from his point of view. But then it was faster than light, from his point of view, and according to the theory of relativity, that doesn’t matter what reference system.

Enjoy the same thought experiment with an astronaut flying 10 light years with his spaceship, with 299 792 457, 999m/s .

Maybe there’s another case to explain.

Lg

SlowPhil
11 months ago

The light year is, however, the distance which the light relative to a reference clock U in one year U– coordinate time back. The actual time is equal to zero.

For example, if you were only approx. 2 cm⁄s less than c traveling to a target 10 light years away, you would after a grounded clock about 10 years. Your watch was slower than 86600 times, which is why you’re just over an hour Date (1 day are 86400 s, and 10 (julian) years are 3652.5 days.

tunik123
11 months ago

(Now I come to my limits.)

A photon has a defined speed (everything the speed of light) and in order to get from one place to the other, a defined time also passes.

tunik123
11 months ago

For a photon, time really does not pass. This is a consequence of the special theory of relativity.

But I don’t have an experimental direct evidence.

H0denK0b0ld187
11 months ago

There’s the unit light year. That’s the distance the light returns in a year. You’ve already defined it. A distance that was traveled in a past time. → Light passes for time.

Improve if I have a mistake.

Blume8576
11 months ago

If there was no time for light, it could not be a wave.

Because without time there is no movement

SlowPhil says it always becomes a long waver.

Without time, light becomes a line.

….it is a wave, so time must pass for light. ….

SlowPhil
11 months ago
Reply to  Blume8576

That’s not true. Time must exist only from the perspective of an observer, so that light for this Wave can be.

Blume8576
11 months ago
Reply to  SlowPhil

So either something physically moves in wave form or it moves straight.

Time is still defined in physics as facts for describing the sequence of events.

ZEIT, as “Etwas” independent does not exist. And if it doesn’t change the description of the sequence of events.

If light is moved physically rectilinearly, everyone can only describe it in a straight line. Whether there is a ZEIT or different.

The only thing that would change in the description would be to specify the frequency, but it must always move as a wave.

SlowPhil
11 months ago

So either something physically moves in wave form or it moves straight.

You can’t imagine that photons move in snake lines. When you send through a rope for a while, every spot in the rope moves up and down (or right or left or so), but the wave itself spreads “evenly” in the direction of the rope.

Time is still defined in physics as facts for describing the sequence of events.

No, it is also a kind of distance between two successive events.

ZEIT, as “Etwas” independent does not exist. And if it doesn’t change the description of the sequence of events.

This is only correct as long as the events separated in time are, or at least separated by light, one of the events could therefore at least in principle cause the next.