Eingewöhnungsprozess Kita?
Ich habe mal eine Frage, liebe Community. Mein Sohn wurde nach dem Berliner Modell in einer Kita eingewöhnt. Diese Eingewöhnung ist aber gescheitert. Mein Sohn wurde nach einer Woche Eingewöhnung krank. Wir hätten meines Erachtens nach diesem Modell doch von vorne beginnen müssen, wenn der Sohn krank wird. Und nicht weiter mit Schritt zwei und drei, sondern man hätte meines Erachtens, ich habe jetzt nichts weiter gefunden, ich kenne das Berliner Modell, ich habe jetzt gesehen, also gefühlt und gehofft, dass man in der Kita bereit ist, eine Eingewöhnung von vorne vorzunehmen. Eben nochmal von Beginn. Das ist gescheitert und schließlich ist mein Sohn stark traumatisiert und möchte gar nicht mehr zu diesem Kindergarten. Wie seht ihr das? Was ist zu tun? Stimmt das?
Das Berliner Eingewöhnungsmodell ist kein starres Modell. Es wird am Kind angepasst. Offensichtlich hielt man es für gut, weiterzumachen.
Es gibt keinerlei Pflicht, die Eingewöhnung von vorne anzufangen.
Deine Kündigung ist viel zu aufwendig und ausschweifend geschrieben.
Der erste Satz reicht. Dazu noch “Das Vertrauensverhältnis nach der gescheiterten Eingewöhnung ist für uns nachhaltig zerstört” und “Ein Wechsel in eine andere Kita ist zum xx.xx.2024 angestrebt.”
Fertig.
Und bitte schmeißt nicht mit Wörtern wie “stark traumatisiert” um euch.
Doch es ist genau so richtig und wichtig für Ausspeisen zu schreiben, dass es sich um eine außerordentliche Kündigung handelt, in der dargelegt wird, dass das Kind nicht richtig eingewöhnt wurde. Und wenn man in seinen Geschäftsbedingungen schreibt, dass man nach dem Berliner Modell eingewöhnt ist, ist das verbindlich und dementsprechend auch so zu betrachten, Hand zu haben. Mein Kind ist traumatisiert. Ob es jetzt stark oder weniger stark traumatisiert ist, liegt im Auge des Betrachters. Und der Betrachter hierbei ist immer noch mein Kind, das nicht äußern kann, wie stark es traumatisiert ist. Es ist auf jeden Fall eine Abwesenheit in meiner Lebensphase, wenn es geschehen, dass das Kind eine Abneigung gegenüber dieser Fachkraft entwickelt hat und richtig stark weint. Wir kennen unseren Sohn so nicht. Er ist richtig ängstlich. Er möchte auf gar keinen Fall mit dieser Person zu tun haben. Und das ist hier auch geäußert worden. Da kannst du als außenstehende Person auch jetzt gar nicht drüber urteilen. Denn meine Frage ist nur, ist das Gegenstand genug für eine außerordentliche Kündigung? Weil man möchte uns doch zwei Monate länger im Kindergarten behalten und uns diese fristlose Kündigung nicht gewähren. Punkt.
Was ist denn mit meinem Satzbau hier geschehen?? Herje
Endlich geht’s um die Sache selbst, vielen Dank. Übrigens ist es unser drittes Kind und mit den Älteren hat alles reibungsfrei geklappt. Die Kita-Leitung meinte, sie hätte bereits mit der Hauptgeschäftsstelle telefoniert und die wären nicht bereit, uns außerordentlich gehen zu lassen. Wir setzten heute morgen ein Schreiben auf und warten nun eine schriftliche Stellungnahme ab. Dieses wäre je nach Ausgang eine Basis, um juristisch zu agieren. Nichts liegt uns ferner. Wir sind richtig coole Eltern. Ich mag es nur nicht, für dumm verkauft zu werden. Auch die Kommentare hier (außer deinem) sind erschreckend primitiv, das haut in die gleiche Kerbe. Unser Sohn ist fröhlich in die Eingewöhnung gegangen und fragt nun jeden Tag, ob er da wieder hin muss. Es ist rätselhaft!!!
Der Schuster hat die kaputtesten Schuhe.
Ich bin emotional nicht involviert und für Dich geht es um das Heiligste, nämlich Dein Kind.
Das muss und soll auch so sein!
Egal. Ich würde den halben Roman weglassen, das endet im Streit und ihr kommt nicht raus.
Wenn Du unbedingt streiten willst, schreibe wenigstens irgendwo am Anfang, dass die Kündigung wegen zerstörtem Vertrauensverhältnis erfolgt. Das ist definitiv erfolgsversprechender als die Eingewöhnung detailliert als Grund zu nehmen.
Wir als Eltern hatten und haben keine Angst. Es war immer unser Kind. Wir hatten auf das Personal gehört und den Sohn trotz seiner Furcht dort abgegeben und es blieb bei der Panik. Vier Fachkräfte haben sich in Woche zwei nacheinander abgewechselt, Vertrauen aufzubauen. Was fällt dir bitteschön so schwer, meine Schilderungen zu glauben. Wie kannst du urteilen? Ich habe Pädagogik studiert und kenne mich aus!! Die Haupt Bezugsperson im Kindergarten verschweigt etwas, sie weißt alles von sich und macht es sich leicht und schiebt (wie meistens) die Schuld auf das Kind und die Verantwortung auf die Mutter. Nach dem Grundsatz: Es liegt an Klienten. Nicht eine Sekunde einzuräumen, dass es nicht hat sollen sein, hätte uns ausgereicht, um einen Neuanfang in Betracht zu ziehen.
Ich bin Erzieherin und habe schon viele Kinder eingewöhnt. Ich kann sowas beurteilen.
Dass die Kündigung wegen zerstörtem Vertrauensverhältnis außerordentlich ist, ist ja richtig so. Aber das ganze andere danach ist sinnlos. Die Kita würde es anders darstellen und ihr würdet ewig streiten.
Natürlich muss die Kita nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell eingewöhnen. Das ist verbindlich, wenn es da steht. Aber es steht nirgendwo, und macht auch keinen Sinn, dass wegen 1wöchiger Abwesenheit von vorne begonnen werden muss.
Das Problem jetzt ist sowieso nicht das Kind. Sondern ihr als Eltern. Ihr habt regelrecht Angst, euer Kind dort abzugeben und infolge dessen hat euer Kind nun auch Panik. Ihr Eltern seid die wichtigsten Bezugspersonen, euer Urteil und Gefühl zählt.
Wenn ihr also so oder so keinen Schritt mehr da reintun wollt und werdet, ist ein Wechsel sinnvoll.
mach doch nicht so ein sinnloses gewese. kind in die kita bringen, verabschieden und gehen. nachmittags wieder abholen
Weswegen bist du hier? Wartest du auf StarWars und Popcorn?
Man kann auch mal in sich gehen und sich fragen, ob andere vielleicht nicht doch recht haben?
Du bist wohl nur hier, um eine für Dich angenehme Antwort zu erhalten?
Wenn Du mit Kritik nicht umgehen kannst und lieber mit rosa Wattebällchen beworfen werden möchtest, dann bist Du hier ganz falsch.
Man muss auch mal einstecken können, vor allem wenn es gerechtfertigt ist.
Hallo laraes,
Das war mal vor 50 Jahren so, das die Kinder nicht eingewöhnt wurden.
nope das is noch immer so. es sei denn du hast solche hohlen leute die sich “eltern” nennen und kinder großziehen die später zu nix zu gebrauchen sind: unselbständig, dumm und nicht lebensfähig
Wie strohdumm ist denn diese Antwort. Sie passt hier überhaupt nicht herein. Du hast die Freiheit mm ein Anliegen zu ignorieren oder nachzufragen wenn du etwas nicht verstanden hast. In einer Kita hat man Kündigungsfristen und die Fachkräfte haben die Eingewöhnung vermasselt. Ich Frage, ob ich in diesem Fall außerordentlich kündigen darf. Ob ich mit Wattebällen um mich werfe, ist unerheblich!! Es handelt sie in meiner Fragestellung um einen juristischen Wert und um das Wohlbefinden meines traumatisierten Kindes!!!