Dehydration von Nitrat?

Nass gewordenes Fe(NO3)3 Nonahydrat soll von zusätzlichem oder wenn möglich auch von eigenem Wasser befreit werden (bis genau Nonahydrat, Hexahydrat oder Wasserfrei), sodass klar ist welche molare Masse man hat. Wie geht das durch z. B. erhitzen ohne den Rest der Verbindung zu zersetzen, bei welcher Temperatur? Es soll zu Färbzwecken benutzt werden und ich brauche einen Weg um die Menge richtig abmessen zu können. Ich konnte leider nichts in Veröffentlichungen oder online finden, nur das es sich bei Hitze gerne zersetzt was ich nicht gerne mag:(

Hat jemand da Ahnung?

Danke schonmal für die Hilfe!!

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Picus48
2 months ago

Warum willst Du es trocknen? Vermutlich wird es letztlich doch in einer wässrigen Lösung verwendet. Es geht dann doch nur darum, von einer mehr oder weniger konzentrierten Lösung den Gehalt analytisch zu bestimmen und diese dann so zu verdünnen, dass die gewünschte Konzentration erzielt wird. Am einfachsten verwendet man dazu käufliche Teststreifen. GGf. muss die Ausgangslösung dafür verdünnt werden. Dann muss man nur noch rechnen.

JenerDerBleibt
2 months ago

Da sich das Nitrat zersetzt bevor das Wasser kocht, könntest du versuchen, das Wasser unter Vakuum abzudestillieren. Da musst du dann nicht so hoch heizen. Allerdings ist Wasser abziehen ziemlich pain, weil das ewig dauert.

Die bessere Alternative wäre vermutlich das Zeug einfach wasserfrei zu kaufen (oder selber trocken herzustellen, falls das eine Möglichkeit für dich ist).

Das wasserfreie Salz musst du danach aber unter Schutzgas lagern, sonst zieht das wieder Wasser aus der Luft.

Ansonsten kann man die Lösung mit einem noch besser löslichen Salz (das muss man erstmal finden) übersättigen, sodass das Eisennitrat ausfällt. Aber wirklich trocken kriegt man das so auch nicht.

JenerDerBleibt
2 months ago
Reply to  JackeUndHose5

Bis auf ein bestimmtes Hydrat trocknen ist praktisch fast unmöglich. Am besten fährst du, wenn du es komplett trocknest.

JenerDerBleibt
2 months ago

Ja, dann bist du auf der sicheren Seite. Vor allem weil es schwieriger ist, zu bestimmen, welches Hydrat du hast, als nur zu schauen ob Wasser vorhanden ist oder nicht.

Mir fällt zumindest aktuell keine andere Möglichkeit ein.

Jo3591
2 months ago

Wozu der ganze Aufwand, wenn Du es ja ohnehin in wäßriger Lösung verwenden willst? Wenn Du schon extrem hohe Anforderungen an die quantitative Zusammensetzung der Lösung hast, dann bestimme einfach den Eisengehalt quantitativ, z.B. durch Titration mit Titriplex III bei pH 2,5 mit 5-Sulfosalicylsäure als Indikator.