@Atheisten: Wie unterscheiden evolutionsgläubige Paläontologen fossile Cryptopezies und Zwillingsarten von fossilen Arten, die angeblich voneinander abstammen?

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doggylander
7 months ago

Evolutionsgläubige Paläontologen unterscheiden fossile Cryptospezies, Zwillingsarten und Arten, die angeblich voneinander abstammen, hauptsächlich anhand von Details in den fossilen Überresten. Wenn sie fossile Arten untersuchen, schauen sie sich Unterschiede in der Form und Struktur der Knochen oder Zähne an. Wenn es nur minimale Unterschiede gibt, kann es schwer sein zu sagen, ob es sich um verschiedene Arten handelt oder um Zwillingsarten, die sich nur geringfügig unterscheiden, aber keine direkten Nachfahren voneinander sind. Für Arten, die angeblich voneinander abstammen, suchen sie nach einer allmählichen Veränderung in den Fossilien über die Zeit hinweg, die eine Entwicklungslinie zeigt. Dabei helfen ihnen auch geologische Daten, die das Alter der Fossilien bestimmen, um zu sehen, ob es eine plausible zeitliche Abfolge gibt.

Milena204
6 months ago
Reply to  doggylander

Biologen sprich taxonomen sind sich völlig uneinig daruber, was überhaupt eine art ist. Wie man den artbegriff definiert, arten voneinander abgrenzt. Warum tust du so, als wäre das klipp und klar, wenn es so nicht ist? Jerry coyne der bekannte biologe hat mal einen in einem bericht in der tageszeitung zugegeben, dass man arten nicht wirkliche voneinander trennen kann, da immer öfter dank der genetik festgestellt wird, dass sich arten untereinander paaren und gar erfolgreich fortpflanzen, die eigentlich nach definitiion und theorie weit voneinander getrennt aein solen. Was lernen wir daraus?

Die Lemuren -Arten (ich kann mit dem Artbegriff nichts anfangen, wie du jetzt weisst) pflanzen sich untereinander fort. U d das, lbwohl die bezüglich den Chromosomen eigentlich inkompatible sein müssten, nach den gängigen Vererbungslehren. Wie erklärst du das bitte? Was stimmt nicht? Verstehen wir die Biologie vielleicht ganz falsch? Funktioniert Anpassung und reproduktion anders, als man im Biologiestudium lernt? Epigenetik zb passt nicht zum neodarwinismus, der klar behauptet, dass vererbung nur per keimbahn erfolgt und nichts erworbenes dazukommen kann. Die weismann-barriere. Das ist falsch!

Warum wir dennoch weiterhin die Darwinistische Evolutionstheorie gelernt, obwohl sie voller fehler und widerprüche ist? Dazu siehe dir Vorträge an von denis Noble. Er ist ein gegner von Richard dawkins, der den Darwinismus immer nocht verteidigt.

Hansikanzie
8 months ago

In der Paläontologie gibt es verschiedene Methoden, um fossile Cryptopezies (versteckte Arten) und Zwillingsarten (morphologisch ähnliche, aber genetisch unterschiedliche Arten) von fossilen Arten zu unterscheiden, die angeblich voneinander abstammen.

1. **Morphologische Analyse**: Paläontologen untersuchen die Form und Struktur der Fossilien. Unterschiede in der Knochenstruktur, Zähnen oder anderen Merkmalen können Hinweise darauf geben, ob es sich um verschiedene Arten handelt oder um eine evolutionäre Linie.

2. **Stratigraphische Verteilung**: Die Schichten, in denen Fossilien gefunden werden, können Aufschluss darüber geben, ob es sich um zeitlich getrennte Arten handelt oder um eine kontinuierliche Entwicklungslinie.

3. **Phylogenetische Analysen**: Durch die Untersuchung der evolutionären Beziehungen zwischen verschiedenen Fossilien können Paläontologen feststellen, ob es sich um verwandte Arten handelt oder um unabhängige Linien.

4. **Geochemische Analysen**: Die chemische Zusammensetzung der Fossilien und der umgebenden Gesteine kann Hinweise auf die Umweltbedingungen und die Lebensweise der Organismen geben, was bei der Unterscheidung helfen kann¹².

Diese Methoden helfen Paläontologen, die komplexen Beziehungen zwischen fossilen Arten zu verstehen und zu klären, ob es sich um Cryptopezies, Zwillingsarten oder evolutionäre Nachfahren handelt.

(KI generiert)

segler1968
8 months ago

Da es keine Evidenz für Götter gibt, bleibt die Wissenschaft. Also in Biologie insbesondere die Evolutionstheorie. Das ist keine Frage von Glauben, sondern von Evidenz. Verwechseln manche bewusst…

segler1968
8 months ago
Reply to  KreationeumDe

Mir ist trotz intensiver Recherche keine Evidenz für die Existenz von Göttern bekannt. Aber wenn Du eine gute Evidenz beibringen kannst, gucke ich mir die gerne an.

Als Physiker bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass Wissenschaft keinen Glauben erfordert. Er wurde weder im noch nach dem Studium eingefordert. Im Gegenteil lehrt die Wissenschaft, gar nichts zu glauben und alles zu hinterfragen. Was ja auch prinzipiell möglich ist. Jede Messung kann wiederholt werden und jede Interpretation ist zunächst legitim. Man einigt sich in der Wissenschaft sinnvollerweise kooperativ auf Modelle, die die Messungen am besten und einfachsten erklären.

Religionen hingegen arbeiten mit Dogmen, die nicht hinterfragt werden. Das betrifft ja schon die Anzahl und die Eigenschaften der Götter. Warum sollte zum Beispiel das Christentum richtiger sein als der Hinduismus? Oder die römischen Götter?

Spinnix3
5 months ago

Vielleicht ergänzend ein Gedankenexperiment. Ein Wurm mag für einige Menschen “primitiv” wirken, und ja, das Nerven- und Gefäßsystem ist weniger komplex als bei uns – aber da er so klein ist, wäre ein so hochkomplexes System aufgrund physikalischer Gegebenheiten (Viskosität, Adhäsion, Kapillarkräfte und so) total überflüssig, wenn nicht sogar tödlich für so einen Wurm. Andersherum könnten wir nicht mit einem Gefäßsystem überleben, das quasi kongruent zum Wurm wäre (aber eben größer, weil wir ja größer sind): die Blutgefäße wären extrem dick – unser Herz müsste voll der Oschi sein, um da überhaupt ausreichend Druck aufzubauen – das ist totale Energieverschwendung. Wir würden dran verhungern. Der Wurm ist stumpf gesagt, auf seine Weise gut angepasst, und wir sind es auch, an die Nische, in der wir eben leben (wobei die Nische des Menschen schon wieder ein riesen Thema ist…Spezialist-Generalist-Nische etc). Anderes Beispiel: Die Reduktion der Wirbelsäule bei Menschenaffen (apes) vs Monkeys: Wir haben unseren Schwanz auf ein winzig kleines Nubsie (unser Steißbein) reduziert. Mit dem hätte man super klettern können, oder balancieren. Dass der Schwanz embryonal angelegt ist und sich im Laufe der Ontogenese zurückbildet, ist ein kleiner Wink an unsere evolutive Vergangenheit – Mammalia – schau dir mal vergleichend frühe Embryonen der Mammalia an. Du wirst erstaunliche Ähnlichkeiten feststellen. Noch ein Beispiel am Menschen bzgl. Reduktion: Unsere Eckzähne sind geschrumpft, vor allem bei den Männern; unsere Kiefer sind graziler und kürzer geworden, mit dem Effekt, dass der dritte Molar bei extrem vielen Menschen heutzutage nicht mehr in den Kiefer passt und herausoperiert werden muss. Oh, haben wir schon über Axolotl gesprochen? Die bilden sich nicht mal mehr vollständig aus, die Kollegen; die machen “auf halber Strecke schlapp”. Oh, oder schau dir mal vergleichend die Knochen der Vorderextremitäten bei verschiedenen Tiergruppen an. Wenn da mal nicht ordentlich reduziert wurde. 🙂

Spinnix3
5 months ago

Richtig. Es sind beides Philosophien – wir versuchen, dieselben Fragen mit unterschiedlichen Mitteln zu beantworten. Letztenendes sind wir alle Wahrheitssuchende.

Spinnix3
5 months ago

Hallo liebe Milena. Genau da ist dein Denkfehler. Es MUSS keine Entwicklung zu immer komplexer und immer mehr Zellen geben. Um das zu begreifen, brauchst du dich nur in der Natur umsehen. Und Primitiv ist kein Wort, was ich als Evolutionsbiologin liebe, sondern im Gegenteil höchst kritisch sehe. Und das warum ist eine Frage, die ganz wundervoll von der Ökologie beantwortet werden kann. Hier geht es um Nischenkonzepte und so. Da du sehr interessiert an der Evolutionstheorie bist, empfehle ich Dir die weiterführende Recherche dahingehend. Befasse dich gerne auch mit Synökologie, Demökologie und Autökologie. Wenn du spezielle Literaturempfehlungen haben möchtest, kann ich nochmal nachsehen und ein paar gut geschriebene Bücher raussuchen.

Milena204
6 months ago

Warum glaubst du an den irsinn der evolution von bakterien zu mehrzellern, wenn die bakterien wie cyanobakterien zu den am fittesten, widertsnasfähigksten und anpassungsfäighsten lebensformen gehören, die man in der biologie kennt? Warum soltle jemals eine höherentwickung (und bitte komm mir jetzt icht mir, “Evolution ist gar nicht weiter, höherentwickung, nur veränderung, ob rauf oder rundter”. Das ist quatsch, du 7 d ich wissen, dass WENN es jemals eine evolution gab, MUSS es eine höherentwicklung vom einzeller zum komlexen mehrzeller gegeben haben!) stattgefunden haben? Warum? Wenn sie “primitivsten” (ein wort, welches evolutionisten lieben) organismen die “besten” sind? Wie irrational ist das denn?

Milena204
6 months ago

Warum empfiehlst du dieses Buch? Was kann man da lernen?

Milena204
6 months ago

Kennst du den evolutionsbiologen volker so,mer? Gestern habe ich auf Speltrum.de von ihm ein Video gesehen, wo er sagt, dass auch er ein Gläubuger sei. Er sei atheist und gott gibt es zwar nicht – für ihn. Aber auch er mache annahmen und baue sein wissenscjaftliches weltbild auf glauben auf. War sehr interessant schaue es dir an auf apektrum.de.

Auch atheisten wie du widerprechen sich offenbar ständig in ihren philosophien. Fakt sit, laut herr sommer glaubt auch der evolutionist, ur eben an seine eigenen unbewiesenen annahmen, auf die er seine theorien und überzeugungen aufbaut. Annahme sind nur eben keine fakten, auch wenn die Atheisten das gerne unterschlagen.

Wir alle sind Gläubige 😉

Spinnix3
8 months ago

Ist erlaubt 😉 ich muss dem ja nicht folgen. Vielleicht wurde die Bibel von Aliens gebracht oder von einem ganz normalen Menschen geschrieben, der die Welt ein bisschen besser machen wollte. Vielleicht hast du Recht und es ist dort ein gütiger Gott am Ende meines Lebens, der meine Bemühungen, das Richtige zu tun, sieht, mir etwaige Sünden verzeiht, und mich mit offenen Aemen empfängt weil er allgütig ist. Vielleicht habe auch ich recht, und da ist nichts nach dem Tod, außer mein Körper, der seine Energie wieder an die Umwelt abgibt. 🙂

Ich denke im Übrigen sehrwohl, dass “evolvierte Ursuppenmaterie” Bewusstsein hat und dass selbst Bewusstsein Reiz-Reaktion ist. Für mich ist das durchaus vereinbar.

Ein Gedanke noch für dich, danach gehe ich schlafen 🙂 Bezüglich der Komplexität. Komplex heißt nicht immer weiter evolviert oder besser. Insekten sind ein super Beispiel. Ihr Tracheensystem ist weitaus komplexer als unsere Lunge, und doch funktionieren wir. Andersherum haben sie ein offenes Blutkreislaufsystem. Da ist ein Herz, in Form einer ganz einfachen Pumpe, eine Kammer, aber es ist alles offen – für die Größe reicht es auch aus, sie brauchen keinen geschlossenen Blutkreislauf. Funktioniert auch. Reptilien, meist kleiner als wir, haben ein Herz mit drei Kammern. Komplexer als unseres. Trotzdem leben wir ganz gut mit unseren zwei Kämmern. Und Mammalia sind viel später entstanden als Reptilien.

Das inhärente Problem in der Diskussion ist, dass wir einerseits nicht wissen, ob das, was wir wahrnehmen, auch wirklich wahr ist (und mmn wird sich dieser Fakt nie ändern) und du sagst, Gott ist aber wahr; basierend darauf, sofern ich das richtig verstanden habe, dass es ja keine Wahrheit gäbe, wenn es keinen Gott gäbe. Was ist aber, wenn dir dein Gehirn mit dieser Schlussfolgerung allein schon eine Unwahrheit aufdrückt? Vielleicht existiert Wahrheit auch ohne einen Gott.

Spinnix3
8 months ago

Vielen Dank für deine Zeit, Mühe und Gedanken. Ich werde mich sehr gern die Tage genauer damit befassen.

Ich bin atheistischer Agnostiker. Wissenschaft, Philosophie und auch Religion sind in meinen Augen immer methodisch begrenzt, aber sie erfüllen alle denselben Zweck: Die Welt um uns herum zu erklären und zu verstehen. Jede Disziplin nutzt andere Methoden und Beweisführung. Nichts lässt sich 100-prozentig nachweisen. Man kommt vielleicht den 100 Prozent nahe, aber ja, vielleicht, wer weiß, leben wir in ner Matrix. Oder Gott ist in Wahrheit ein gelangweiltes, uraltes Wesen des Universums, der Spielchen mit uns spielt. Vielleicht sogar einer von vielen. Who knows. Der Schlüssel ist, dass wir (unsere Gehirne) wahnsinnig neugierig sind und alles verstehen möchten. Dazu geht es viele verschiedene Wege.

Ich wünsche dir jetzt erstmal eine gute Nacht und bis ganz bald!

Spinnix3
8 months ago

Würde mich sehr freuen, wenn du meine Argumente etwas genauer aus deinem Standpunkt beleuchten würdest.

Und eine Frage noch an dich: Was bedeutet für dich evolutionärer Erfolg genau?

Vielen Dank, dass du dir so viel Zeit für das Thema und mich nimmst!

Spinnix3
8 months ago

“Aus dem Naturalismus, auf den der Atheismus fußt, können die für wissenschaftliche Arbeit notwendigen Grundvoraussetzungen nicht hergeleitet werden: 1) eine zu entdecken mögliche objektive Wahrheit”- Selbst Gott objektiv nachzuweisen ODER ihn zu widerlegen ist und wird nie möglich sein.

“2) ewig unveränderliche und universell gültige Gesetze der Natur und Logik” Bei ein paar Sachen sind wir uns relativ sicher – z.B., dass, wenn Mensch eine Maßeinheit definiert, z.B. 1 cm, und ein Lineal herstellt, und dann etwas abmisst, was einen cm groß ist, dass dieses Objekt genauso lang ist wie der eine cm auf dem Lineal. Oder, dass, wenn man eine Bratpfanne über den Kopf gezogen bekommt, das wehtun wird. Mal so ganz platt ausgedrückt. Natürlich kann man jetzt tief in die Philosophie rein. Platonsches Höhlengleichnis oder so. Wenn wir alle in der Höhle sitzen, woher kennen wir die Außenwelt? Und wenn einer rauskommt, woher will er wissen, ob er draußen ist oder nicht nur in einer weiteren, größeren Höhle? Das ist das Risiko, dass jeder eingehen muss, wenn er Antworten sucht. Sei es die Philosophie, Religion oder auch die Wissenschaft.

“3) eine Korrelation zwischen Wahrnehmung und Realität außerhalb des eigenen Kopfes” – in unserer bescheidenen kleinen Welt gibt es die tatsächlich. Oder tut es dir nicht weh, wenn ich dir eine Bratpfanne über den Kopf ziehe? Ich denke schon! und ! du sagtest Korrelation. Nicht Deckungsgleichheit – again, das wird es nie geben. Das ist auch nicht der Sinn von Wissenschaft.

“4) die Validität des eigenen Verstandes” – bin mal so frech und behaupte, wenn ein Gott uns geschaffen hat, und uns mit einem so super brain ausgestattet hat, dann wird es valide sein. So viel Güte unterstelle ich ihm auch.

“5) die Validität der eigenen Wahrnehmung” – die gibt es mmn nicht, aber auch das kann man annäherungsweise messen (Wissenschaftler X macht die Messung Y 20 mal und guckt, wie stark die Ergebnisse voneinander abweichen). Glücklicherweise kann in der Wissenschaft viel von Maschinen abgenommen werden, die geeicht sind, also so gut wie nicht mehr variieren in ihren Messungen. Auch hier – Messungen sind ein komplett humanes Konstrukt. Ein Mittel, um die Welt um uns Herum zu beschreiben. Genauso wie Philosophie und Religion in dem Punkt vereint sind, Antworten auf Fragen zu finden, die uns als Menschen beschäftigen und bewegen.

“6) Die Gleichheit der Wahrnehmungsfähigkeit aller beteiligten Wissenschaftler” – Da versucht man tatsächlich in der Wissenschaft, oder SOLLTE man, genau das zu minimieren oder auch gänzlich zu vermeiden. Falls es dennoch nicht vermeidbar ist, sollte dies in der Diskussion abgeklärt werden. Transparenz und so.

“7) Die Erfassbarkeit der Funktionsweise des Universums durch den menschlichen Verstand” – Ähhhh ich kenne keinen Wissenschaftler, der sich das anmaßen würde. Dafür sind wir glaub ich noch nicht weit genug evolviert mit unserem Hirn *g* Ich für meinen Teil sage ganz klar: Ich hab KEINE Ahnung, wie das Universum funktioniert.

“8) Andauernd geordnet ablaufende Prozesse beherrschen das Universum” – Diesen Anspruch haben wir so nicht. Muss es nicht. Kann es auch gar nicht. Unsere Wissenschaft sind Momentaufnahmen. Außer vllt Astrophysiker und Kernphysiker, aber die sind glaub ich auch auf nem ganz anderen Level.

“9) Dass der Mensch ein Bewusstsein hat, welches nicht den Gesetzen von Ursache und Wirkung unterliegt, sondern mindestens über zeitliche Grenzen hinaus imaginieren kann, d.h. Ideen hat und diese planvoll in die Realität umzusetzen fähig ist” – Das ist denke ich wahr für sehr viele Menschen hier auf Erden.

“10) Dass heute gemachte Beobachtungen und Messungen auch morgen noch gültig sind” – Das ist das Ziel. Und das wird auch ständig überprüft. Wissenschaft ist Teamwork. Nur weil jemand was publiziert hat, heißt es nicht, es ist in Stein gemeißelt. Es wird immer methodische Schwächen geben, die abgeklopft und untersucht werden müssen. Wissenschaft ist Diskussion.

“11) Dass heute ablaufende Prozesse auch früher auf dieselbe Weise abliefen.” Auch das ist in meinen Augen keine Grundvorausetzung für Wissenschaft. Generell finde ich deine Einteilung in “früher” und “heute” problematisch. Gestern ist früher, Paläolithikum ist früher, Trias ist früher.

Spinnix3
8 months ago

“Wissen begründet sich immer in höherem Wissen bis in den infiniten Regress. A ist wahr, weil B. B ist wahr, weil C, C ist wahr, weil D, u.s.w.. ” Wissenschaftliche Beweisführung ist nie linear. Und nie unfehlbar.

Spinnix3
8 months ago

“Auch gibt es gewichtige Indikatoren für Erschaffung statt Evolution: beispielsweise die Tatsache, dass bestimmte Strukturen nicht graduell evolviert sein können, da sie im unfertig evolvierten Zustand keinen Nutzen bringen. (Stichwort nichtreduzierbare Komplexität).” – nononono stopp, Evolution ist kein “gradueller gerichteter Prozess”. Evolution ist trial and error. Eine gute Portion Stochastik. Schau mal nach dem Begriff “hopeful monsters”. Fisher-Orr-Modell. Evolutionary landscape. Evolutionary Spandrels.

segler1968
8 months ago

Die Existenz bestimmter Götter erschließt sich nicht durch Logik. Und ich bedarf der These von Göttern auch nicht. Ebensowenig brauche ich die von Dir dargestellten „Grundvoraussetzungen“ nicht für wissenschaftliches Arbeiten. Wissenschaft begründet sich nicht durch Dogmen, sondern durch Erfolg. Niemand behauptet zum Beispiel in der Physik dass es universell ewig gültige Gesetze gibt oder das alle Wissenschaftler die gleiche Wahrnehmung haben. Oder dass das Universum durch den Verstand zu erfassen sei usw. Das sind alles Strohmannargumente von Dir. Es hat sich aber als praktisch erwiesen, von der Existenz einer einigermaßen objektiven Realität auszugehen die zumindest in Teilen dem menschlichen Verstand zugänglich ist. Wir irren uns empor. Aber eben mit Erfolg.

ThomasJNewton
8 months ago

Gar nicht.

Spinnix3
8 months ago
Reply to  KreationeumDe

Morphologische Variation hat viele Auslöser. Nicht jedes Gen mendelt. Nicht immer muss es direkt Mutation sein. Befasse dich auch sehr gerne eingehender mit der Archäogenetik, und auch sehr gerne mit Evolutionsgenetik. Die Methoden könnten dich interessieren.

Spinnix3
8 months ago

Vielen Dank für den Link! Interessante Gedanken, und inhaltlich leider nicht frei von Fehlern und Trugschlüssen, was Evolutionstheorie angeht. Ich habe gerade leider nicht so viel Zeit aktuell, um mit dir tiefergehend zu diskutieren, da ich diesen Herbst meinen Doktor am Max Planck für Evolutionäre Anthropologie beginnen werde 😉 und eben gerade am Umziehen bin und so. Dennoch bedanke ich mich herzlich bei dir für die anregende Diskussion, und vielleicht bis bald! Wünsche dir noch alles gute und einen wunderschönen Tag.

Rheinflip
7 months ago

Evolution ist niemals Glaubensfrage.

Rheinflip
7 months ago
Reply to  KreationeumDe

Mit reisserischen Behauptungen kennst du dich besser aus. Ich bleib bei dem Skeptizismus der Wissenschaft

Milena204
6 months ago
Reply to  Rheinflip

Laut dem Biologieprofessor volker sommer scoh, doch. Er behauptet, dass er ein gläubjger sei, ein Atheist, der an die philosohie des naturalismus glaube. Siehe sein ibterview auf spektrum.de

Rheinflip
7 months ago

Evolution wird von der Mehrheit der Christen akzeptiert, ebenso wie die Gravitationstheorie oder andere Wissenschaftliche Gegenstände

kami1a, UserMod Light
7 months ago

Für die Evolutionstheorie gibt es inzwischen so viele Belege, auch experimentelle, dass es ein Zeichen für Destruktivität und Eigensinn ist – oder ein Mangel an Bildung – wenn man sie kritisiert oder gar ablehnt!

Immerhin kann die Evolutionstheorie mit einer überwältigenden Belegdichte aufwarten, was sie in der Naturwissenschaft einzigartig macht. Belegt ist die Evolutionstheorie nämlich besser als jede andere Theorie.