Als Tischler bei der Bundeswehr auch in einem Krieg ziehen müssen?
Guten Tag,
Ich ( mämlich ) starte nach meinem Sommerferien mein Fachabitur in Technik ( fachbezogen auf Holz ) . Nach meinem Fachabitur überlege ich, ob ich bei der Bundeswehr als Tischler meine Ausbildung antrete. Ich scheue mich jedoch etwas davor, da ich nicht in den Krieg ziehen will.
Ich habe mich sehr viel über Krieg informiert und wie grausam es auf dem Kriegsfeld zugeht…
Ich will einfach nicht in einem Krieg ziehen.
Ich danke für jede hilfreiche Antwort
LG
Ja, versteht sich im Grunde von selbst, Krieg ist eher nicht lustig und selten human.
Ja, nachvollziehbar, das wollten in der Geschichte der Menschheit unzählige Menschen ebenfalls nicht.
Allerdings befindet sich die Bundeswehr derzeit in keinem Krieg.
Wenn du die Ausbildung in einer militärischen Laufbahn absolvierst, bist du in erster Linie Soldat und erklärst u.a. die Bereitschaft zur Teilnahme an Auslandseinsätzen.
In einer zivilen Ausbildung eben nicht.
⭐ Danke.
Die Ausbildung zum Tischler ist eine zivile Ausbildung: https://www.bundeswehrkarriere.de/ausbildung-tischler/138218
Du bist damit kein Soldat, hast also auch keine entsprechende Ausbildung. Das du damit in den Auslandseinsatz kommst ist relativ unwahrscheinlich. Gleichwohl erklären sich auch die Zivilbeschäftigten grundsätzlich bereit das sie auch im Ausland eingesetzt werden können.
Wenn es Krieg gibt ist das ohnehin hinfällig, dann wirst du einfach eingezogen.
Wenn Du nicht in den Krieg willst – warum willst Du dann zur Bundeswehr? Einer ARMEE mit TÖDLICHEN WAFFEN, in welcher Tag für das der Krieg geübt wird?
Das verstehe ich nicht ganz.
Gehe mal davon aus, dass JEDER Bundeswehrangehörige im Kriegsfalle mit einbezogen wird – egal ob er Koch, Sanitäter oder Verwaltungsfachkraft ist.
Bei mir hat jeder Job eben vor und Nachteile ( bestimmt nicht nur bei mir ).
Ich unterstützen die Bundeswehr mit meinem handwerklichen Geschick, heißt Möbel, Inneneinrichtungen, montieren, repetieren und in Neubauten Treppen, Fenster, Türen, Boden e.t.c zu bauen.
Im schlimmsten Fall auch der Bundeswehr bei der Mobilmachung zu unterstützung.
Weiter werde ich allerdings nicht gehen.
Aber ich verstehe deine Meinung sowie dein Beispiel natürlich, jedoch will ich der Bundeswehr gerne bei anderen Tätigkeiten unterstützen.
Ich danke dir für deine Antwort 🙂
LG Noah
Da bist du bei der Bundeswehr irgendwie falsch. Du möchtest die Vorteile der Bw nutzen, aber stehst nicht hinter den eigentlichen Zielen. Zur Bw gehört eine innere Einstellung.
Das wäre genauso, als wenn ein Vegetarier unbedingt Metzger werden wollte.
Bei mir hat jeder Job eben vor und Nachteile ( bestimmt nicht nur bei mir ).
Ich unterstützen die Bundeswehr mit meinem handwerklichen Geschick, heißt Möbel, Inneneinrichtungen, montieren, repetieren und in Neubauten Treppen, Fenster, Türen, Boden e.t.c zu bauen.
Im schlimmsten Fall auch der Bundeswehr bei der Mobilmachung zu unterstützung.
Weiter werde ich allerdings nicht gehen.
Aber ich verstehe deine Meinung sowie dein Beispiel natürlich, jedoch will ich der Bundeswehr gerne bei anderen Tätigkeiten unterstützen.
Ich danke dir für deine Antwort 🙂
LG Noah
Ich habe selber was handwerkliches gelernt und weiß das diese Berufe schon ein gewisses Maß an Wissen erfordern, aber wieso erst das Abi um denn ne Ausbildung für den mittleren Bildungsweg zu machen?
Zivilisten ziehen eher nicht so in den Krieg.
Deswegen gilt es Krieg zu verhindern
Welcher Logisch denkende Mensch will das schon!
Bist du als Tischler angestellt bei der Bundeswehr bist du idR kein Soldat, sondern Zivilist und bist für Pflege und Wartung in Deutschland zuständig.
Weiter beteiligt sich Deutschland an keinem Krieg oder führt einen, da wird es also schwer ein solches Schlachtfeld zu finden.
ABER:
Es gibt Pioniere beim Bund, diese haben natürlich auch ausgebildete Tischler in Ihren Reihen, die ziehen sehr wohl in den Krieg oder in den Einsatz.
Danke für deine Antwort.
Warum ich erst Fachabitur mache und dann erst eine Ausbildung mache? Ganz einfach: da ich somit mit mehr Erfahrung in dem Job starte, mehr Perspektiven habe und Weiterbildungen mir leichter fallen werden.
Wegen der aktuellen Lage weiß man ja nie…
Als Handwerker (gelern / studiert) werden deine Fähigkeiten auch gebraucht, aber nur dann wenn du auch in die Richtige Kompanie und Abteilung kommst.
Du müsstest in die Instandsetzung oder bei den Pionieren.
Und JA sobald du SAZ bist, könntest auch in Kriegsgebiete geschickt werden.
Danke für die Antwort 🙂
Werde es dann wohl überdenken…
Kommt drauf an, ob zivil oder militärisch.
Die Zivis bei der Bundeswehr haben eigentlich nicht wirklich etwas mit der Bundeswehr im klassischen Sinne zutun.
Aber die Ausbildung die er anstrebt liegt in einer militärischen Laufbahn und nicht in einer Zivilen.
Sinnbefreite Umfrage, weil es nur eine Antwort geben kann: bist du Soldat, wurscht, welche Verwendung, ziehst du ins Gefecht, wenn es so weit ist. Bist du kein Soldat, oder bist du nicht wehrpflichtig, dann nicht.
Wer zur Bundeswehr geht ist in erster Linie Soldat. Alles weiter kommt dannach. Das heißt wenn du dich mit deinem Haupt Punkt schon nicht identifizieren könntest, würde ich es lasen.
Deine Fähigkeiten könnten als Pionier im Krieg gebraucht werden.
Du würdest zbs. Brücken und Befestigungen an der Front bauen
Dann werde ich es mir auf jeden Fall noch überlegen. Ganz großes Dankeschön 👍
Welcher Tischler baut denn Befestigungen?…
Als Tischler hat man die besten Voraussetzungen dafür als Pionier eingesetzt zu werden.
Ein allgemeiner Tischler baut natürlich keine Befestigungen, wäre aber durchaus in der Lage dazu leichte Befestigungen , Pontonbrücken oder ähnliches zu errichten.