Similar Posts

Subscribe
Notify of
44 Answers
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
RedPanther
6 months ago

Ab ca. 15 km Höhe ist eine erhöhte Konzentration an Ozon zu beobachten, welche in ca. 20 km Höhe ihre größte Konzentration erreicht und dann mit steigender Höhe wieder abnimmt, bis in 50 km Höhe quasi kein Ozon mehr vorhanden ist.

Die höchste Konzentration sind ca. 8 ppm. Also unter 1 Million Luftteilchen sind 8 Ozon-Moleküle. Am Boden, bei sehr viel höherer Luftdichte, wären das ca. 16 mg/m³, was mal eben ca. 50-fach höher ist als die Konzentration, die innerhalb einer Stunde zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen würde.

Allerdings beträgt die Luftdichte dort oben nur noch einen Bruchteil dessen, was sie am Boden ist und dementsprechend sind 8 ppm dort auch nur ein Bruchteil an mg/m³ 😉

RedPanther
6 months ago
Reply to  Alfonstabler

Ja.

Interessant wäre die Frage, wie lange man diese Luft in ihrem Gefäß komprimiert lassen müsste, bis sie nicht mehr giftig ist. Denn Ozon zerfällt ständig und wird in entsprechenden Luftschichten ständig neu gebildet – letzteres aber nicht in einer Gasflasche, wo keine Sonne hinkommt.

willi55
6 months ago

Deine Formulierungen sind leider völlig unpassend.

Die Luft wird in der Höhe weder giftig, noch schwerer atembar.

In großen Höhen wird allerdings der Sauerstoffgehalt geringer, so dass wir Probleme beim Atmen bekommen, weil der Körper nicht genügend Sauerstoff erhält.. Bergsteiger verwenden daher Sauerstoff-Flaschen.

Maxi170703
6 months ago

Die Zusammensetzung der Luft ändert sich nicht mit der Höhe.

Aeroplanus
6 months ago
Reply to  Alfonstabler

Falsch. Leider sehr falsch. Einzig der Druck sinkt. Die Anteile aller Gase bleiben identisch.

Maxi170703
6 months ago
Reply to  Alfonstabler

https://de.wikipedia.org/wiki/Thermosph%C3%A4re Abbildung 2 zeigt dir ab welcher Höhe sich die Zusammensetzung ändert anhand der Änderung der molaren Masse. Also ca. 90 km.

RedPanther
6 months ago

Abbildung 2 zeigt dir ab welcher Höhe sich die Zusammensetzung ändert anhand der Änderung der molaren Masse. Also ca. 90 km.

Der Schluss ist naheliegend, aber nicht zwingend. Denn in dem Bereich bis in eine Höhe von 100 km wird nicht beachtet, ob sich ggf. die molare Masse deshalb noch nicht ändert, weil sich die Einflüsse auf diese durch den Aufbau von Ozon und Zerfall der Moleküle noch die Waage halten.

Kurzum: Dass sich die durchschnittliche molare Masse nicht ändert, heißt nicht dass sich nichts an der molekularen Zusammensetzung ändert.

Erst ab 100 km überwiegt der Molekülzerfall, weshalb dann die molare Masse sinkt.

Die Zusammensetzung der Luft ändert sich nicht mit der Höhe.

Tatsächlich sind 90 % des Ozons in unserer Atmosphäre zwischen 15 und 30 km Höhe zu finden. Das lässt sich hier sehr schön nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Ozonschicht

Maxi170703
6 months ago

Die ist aber egal, weil du aufgrund des Partialdrucks schon viel früher tot bist. Es gibt also keine Höhe, bei der man aufgrund der Zusammensetzung der Luft stirbt

Maxi170703
6 months ago

Du kannst schon ab ca. 7km nicht mehr überleben.

Maxi170703
6 months ago

Vllt kann man die Gase ein ganz bisschen einatmen, überleben aber natürlich nicht, weil der Sauerstoff-Partialdruck viel zu niedrig ist.

Maxi170703
6 months ago

Ja finde ich sogar auch

Aeroplanus
6 months ago

Sie ist nicht giftig. AB 3.000 m sinkt der O2 Druck dass du ersticken könntest oder Höhenkrankheit bekommst.

NaIchHalt09
6 months ago

Die Luft ist in großer Höhe bekanntermaßen zunächst wegen dem Luftdruck schwer atembar.

Das ist nicht korrekt. In grosser Höhe nimmt der Luftdruck ab, deshalb ist nichts mehr zum Atmen da.

NaIchHalt09
6 months ago
Reply to  Alfonstabler

Nein, das hast du nicht gesagt. Die Luft ist nicht schwerer atembar, es ist keine Luft mehr da.

RedPanther
6 months ago
Reply to  NaIchHalt09

In grosser Höhe nimmt der Luftdruck ab, deshalb ist nichts mehr zum Atmen da.

Wieso sollte bei einem geringeren Luftdruck, also meinetwegen 700 hPa statt 1000 hPa, plötzlich überhaupt nichts mehr zum Atmen da sein?

JensR77
6 months ago

Ich glaube, ihr beiden habt eine unterschiedliche Vorstellung davon, was mit “in großer Höhe” gemeint ist.
Ich vermute, Alfonstabler würde die Luft in einigen km Höhe (z.B. auf den 8000ern im Himalaja) schon als “in großer Höhe” bezeichnen, du gehst aber anscheinend von ein bis zwei Größenordnungen mehr aus.
Kann das sein?

Maxi170703
6 months ago

Die Luft ist schwerer atembar. Aufgrund des niedrigeren Partialdrucks des Sauerstoffs gelangt nicht mehr genügend Sauerstoff in die Lunge.

Roguerouge
6 months ago

Das ist keine Vergiftung.

Roguerouge
6 months ago
Reply to  Alfonstabler

Erklär mal.

Roguerouge
6 months ago

Ah ok, stell dir Sauerstoffflaschen so vor, als würdest du tauchen, da atmest du ja dann auch kein Meerwasser ein.

Roguerouge
6 months ago

Und mit einer Sauerstoffflasche brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Roguerouge
6 months ago

Was auch kein Problem für mich ist.

Das Problem ist, werde ich ohne Sauerstoffflasche von unten nach oben Kilometer für Kilometer gezogen, würde ich zuerst ersticken, bevor ich Vergiftungen habe.

Mit einer Sauerstoffflasche kann die Luft meinetwegen aus reinem CO2 bestehen, es wäre egal, da ich eine interne Sauerstoffversorgung hätte.

Roguerouge
6 months ago

Aber was interessiert mich die Zusammensetzung, wenn ich die Luft über einen Schlauch von einem Sauerstofftank inhaliere und keine Luft der Umgebung einatme?

Roguerouge
6 months ago

Nachvollziehbar, aber es ist wie als wenn man erwürgt wird, bevor man verhungert, erstickt man.

“zunächst wegen dem Luftdruck schwer atembar. Ab welcher Höhe ändert sich aber die Zusammensetzung.”

Impliziert eher den dünner werdenden Sauerstoff als einen Einstieg in die Stratosphäre.