A little thought experiment: which energy sequence makes the most sense?
I think fossil fuels were a welcome start for humanity, but we should move away from them for countless reasons.
In the interim, solar and wind energy (as well as thermal energy from the earth's surface) are perfectly suited to meet our energy needs without harming the planet, biodiversity, or humans and animals. I believe wind and solar energy alone will be sufficient to cover many times the world's energy needs once everything is adequately developed (I equate "adequate" with no indirect negative impacts on humans and nature).
In the long and super-long term, humanity should still be able to research, apply, and make nuclear fusion practical. Once established, it will be a perfect and ultramodern form of energy generation. We will become independent of fossil fuels, wind speeds, and solar radiation.
On the one hand, this gives us better disaster protection; let's say a volcanic eruption darkens the Earth's atmosphere and not enough sunlight gets through.
From a super-long-term perspective, nuclear fusion will become interesting if our sun gives up the ghost in the extremely distant future (assuming Dyson swarms and starlifting will not have compensated for the problem long ago).
What do you think?
Das lese ich, solange ich lesen kann. Ach! Hätten wir doch Kernfusion!
Ich denke, dass es irgendwann zu nutzbarer Kernfusionsenergiegewinnung kommen wird. Aber so ganz ohne Nebenwirkungen (doch wieder Radioaktivität) ist es nicht. Zudem: Wenn wir eigene, kleine Sonnen auf Erden zünden, so erhöhen wir die in der Biosphäre frei gesetzte Energie sehr stark. Selbst, wenn nur Abwärme in die Umgebung gelange, wäre dennoch darauf zu achten, dass es nicht zur menschengemachten Klimaerwärmung 2.0 kommt.
Konzentrieren sollten wir uns auf die aktuell nachhaltige Erzeugung und Nutzung von Energie, da ist noch viel Luft nach oben. Und nicht beim Spiel mit kleinen Sonnen schon wieder in das nächste Schlamassel rasseln.
Nicht ganz richtig. Fossile Brennstoffe waren der Beginn der Industrialisierung, insbesondere war das Kohle.
Die Anfänge der Menschheit begannen mit Lagerfeuern und die brannten mit Holz, trockenem Gras etc. also biologischen bzw. erneuerbaren Energien.
Das Maß der Zivilisation ist direkt abhängig von den Energiene, die der Mensch zur Verfügung hat. Erneuerbare Energiene könnten zur Gesunderhaltung der Umwelt die fossilen Brenntsoffe ersetzen. Käme dann noch jede Menge Fusionsenergie dazu, könnte die Menschheit eine neue Stufe der Zivilistaion erklimmen.
Ja, eigentlich eine tolle Idee, wer aber als erstes den nächsten Schritt geht, der Verliert.
Wieso das denn? Kannst Du Deinen vermuteten Zusammenhang erklären?
Du setzt auf eine Technologie die jetzt teuer und unzuverlässig ist.
Deine Wettbewerber überholen dich mit der alten Technik. (Finanztechnisch)
Sie kaufen alles bei dir auf.
Dich gibt es nicht mehr
Schöne neue Welt…
Hm, wer hat noch damals das Auto erfunden und ist dann in der Versenkung verschwunden? Ruanda? Oder Grönland?
Deine Gedanken greifen zu kurz und somit sind deine Aussagen in dieser Absolutheit nicht zutreffend.
Selbstverständlich haben PV-Anlagen, Solarthermiewerke und Windkraftanlagen ihre negativen Auswirkungen. Eine Stadt mit flächendeckend PV-Anlagen auf den Dächern wird sich im Sommer mehr aufheizen als eine Stadt mit z.b. komplett begrünten Dächern. Ein großes Solarkraftwerk “irgendwo in der Walachei” kann dadurch, dass es lokal sehr viel Luft erwärmt und dadurch seine eigene Thermik entwickelt, lokale Wetterphänomene beeinflussen. Und auch wenn sich Vögel durchaus an Windkraftanlagen gewöhnen können, greifen diese in die freie Entfaltung der Vogelwelt ein. Also dass es keine Schäden gibt, entspricht schlichtweg nicht der Realität.
Es ist nur so, dass diese negativen Umweltauswirkungen um Größenordnungen harmloser sind als die Umweltauswirkungen von Kohlekraftwerken.
Weiterhin gibt es schlichtweg Energiebedarfe, die nicht mit Strom zu decken sind. Ich wüsste z.B. ganz gerne, womit die Feuerwehr eine Pumpe betreiben sollte, die tragbar sein soll um sie notfalls 200 m über die feuchte Wiese an den Bach gebracht zu werden, damit man Wasser aus diesem Bach entnehmen kann. Nur so: Die Dinger brauchen was bei 30-50 kW Leistung. Sprich, eine typische E-Auto-Batterie wäre nach 2 h leer. Viel Spaß beim Batterie-Tragen im Fall eines Großbrandes. Stand jetzt bringt nach 2 h einfach eine einzelne Einsatzkraft einen neuen Benzinkanister vorbei.
Hast du dich einmal mit der Energiebilanz von Fusionskraftwerken befasst? Offensichtlich nicht.
Bevor so ein Kraftwerk auch nur eine einzige Kilowattstunde Energie erzeugt, steckst du da wahnsinnig viel Energie rein. Auch, wenn die Dinger mal fertig entwickelt sind, bekommst du allenfalls drei-, viermal so viel Energie heraus, wie du vorher reingesteckt hast. Um nämlich das nötige Hochvakuum, das Magnetfeld und die Temperatur zu erzeugen, die nötigen Teilchen bereitzustellen… das Gebäude baut sich auch nicht von selbst…
Heißt, sobald so ein Kraftwerk mal runtergefahren ist, brauchst du eine andere Stromquelle um es wieder anfahren zu können. Während z.B. PV-Anlagen nach einem Blackout schwarzstartfähig sind, d.h. die können anfangen den ersten Strom in einer komplett stromlosen Wüste zu erzeugen.
Auch nicht. Fusionskraftwerke würde es nur einige wenige geben und der erzeugte Strom müsste mit Stromleitungen in der Breite verteilt werden. Was wiederum heißt, dass ein relativ nah gelegenes Fusionskraftwerk für den Katastrophenschutz in einer Region komplett nutzlos ist, wenn durch Naturkatastrophe oder Terrorismus die Leitungen zerstört wurden.
Übrigens auch ein Punkt, wo es schwierig wird, komplett auf fossile Energien zu verzichten: Denke dir mal ein Dorf, dessen Stromleitung durch einen Erdrutsch zerstört wurde und der Bautrupp rechnet dir vor, dass eine provisorische neue Leitung frühestens in 4 Wochen online geht. Der heutige Katastrophenschutz stellt ein großes Stromaggregat (Netzersatzanlage auf LKW-Anhänger) ans lokale Verteilerhäuschen und alle zwei Tage kommt mal ein Tankwagen vorbei, der den Treibstofftank nachfüllt. Und notfalls machst du das auch in einer ganzen Region in 20 Dörfern. Wie machst du das mit Batterien?
Nein, der Katastrophenschutz wäre deutlich besser dran, wenn es gar nicht erst überregionale Stromleitungen von großen Kraftwerken her gäbe, die kaputt gehen könnten – sondern wenn jedes Dorf, idealerweise sogar jedes Gebäude seinen eigenen Strom erzeugen würde. Mit Fusionskraftwerken völlig unmöglich, mit kleinen PV-Anlagen passiert es hingegen in Teilen schon jetzt.
Nun, wenn wir mal so weit sind, dass wir unseren Strombedarf komplett aus erneuerbaren Energien decken, wäre das ja so dimensioniert dass wir bei den Lichtverhältnissen des tiefsten Winters trotzdem ausreichend versorgt wären.
Bei einem Vulkanausbruch, der den Himmel monatelang stärker verdunkelt als es im Winter eh passiert (und worauf man eingerichtet ist), wäre meine Hauptsorge nicht ob zwischendurch mal stundenweise der Strom ausfällt. Meine Hauptsorge wäre, woher ich was zu Essen bekomme und wie ich es mache, nicht umgebracht zu werden weil jemand herausgefunden hat dass ich noch was zu Essen habe.
Abgesehen davon, dass sowieso alles dagegen spricht, dass es bis in einer Million Jahre noch Menschen gibt…
Auch hier wäre meine Hauptsorge nicht, ob es genug Strom gibt um morgens nen Kaffee zu brühen. Sondern was der Mensch denn essen soll.
Das Problem mit den Kernfusionskraftwerken ist: bereits in meiner Schulzeit vor 50 Jahren war das DIE Hoffnung für die Zukunft. Man sprach vom Licht am Ende des Tunnels, bald wäre es so weit. Inzwischen befürchte ich aber, die Wissenschaftler suchen sogar den Tunnel erst noch.
der Start waren keine fossilen Brennstoffe, sondern nachwachsende Bio-Brennstoffe: Holz.